ONLINE-KATALOG 50. Auktion
 
Auktion: 27. April - 28. April 2006
Vorbesichtigung: 20. bis 26. April , täglich von 14:00 bis 18:00 Uhr
30. April und 1. Mai, jeweils von 14:00 bis 18:00 Uhr


Artikel / Informationen

Los Nr. 1
Boeheim, Wendelin,
"Handbuch der Waffenkunde", Leipzig 1890. 694 Seiten mit vielen Zeichnungen und umfangreichem Marken- und Namensanhang. Gesuchtes Standardwerk. Rücken repariert, etwas bestoßen.

Zustand: II- Limit: 120 EURO
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Los Nr. 2
Boeheim, Wendelin,
"Waffenkunde", Originalausgabe, Leipzig 1890. 694 Seiten. Dazu Demmin, August, "Die Kriegswaffen", Gera 1891, 1010 Seiten, gelockerter Rücken. Jeweils mit zahlreichen Abb.

Zustand: II,II- Limit: 120 EURO
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Zuschlag 160 EURO

Los Nr. 3
Jose Maria de Cossio.
"Les Toros", Madrid 1953. Drei Bände in spanisch mit 3094 Seiten und zahlreichen Abb. über Stierkampf. In Band 3 alphabetisches Register der spanischen Stierkämpfer. Jeweils im Leineneinband mit geprägtem Lederrücken.

Zustand: II Limit: 150 EURO
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Los Nr. 4
Demmin, August.
"Die Kriegswaffen in ihren geschichtlichen Entwicklungen von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart", vierte Auflage, Leipzig 1893. Standardwerk mit ca. 2000 Abbildungen auf 1110 Seiten. Halbledereinband, leicht restauriert.

Zustand: II- Limit: 180 EURO
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Los Nr. 5
Demmin, August.
"Die Kriegswaffen", Leipzig 1891. 1106 Seiten mit vielen Zeichnungen und umfangreichem Namens- und Markenanhang. In Leinen gebunden mit goldgeprägtem Lederrücken. Gesuchtes Standardwerk.

Zustand: II Limit: 150 EURO
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Los Nr. 6
Fehér, Géza.
"Türkische Minaturen", Budapest 1978. 30 S. Text mit 51 Farbtafeln aus den Chroniken der ungarischen Feldzüge.

Zustand: II Limit: 30 EURO
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Los Nr. 7
L. Goldscheider.
"Roman portraits", Phaidon Press, London 1945. Vorwort und 120 großformatige SW-Abb. römischer Steinportraits aus verschiedenen Museen. Im Leineneinband.

Zustand: II- Limit: 60 EURO
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Los Nr. 8
Dr. Otto Henne am Rhyn.
"Kulturgeschichte des deutschen Volkes." Berlin, 1886. Zwei Bände, zusammen 786 Seiten mit zahlreichen Abb. Im geprägten, mehrfarbigen Ledereinband mit jeweils aufgedoppeltem Rücken.

Zustand: II- Limit: 80 EURO
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Los Nr. 9
Piper, Otto.
"Burgenkunde", München 1912. 827 Seiten mit zahlreichen S/W-Zeichnungen. Luxusausgabe, auf Bütten gedruckt und in Schweinsleder gebunden, Nr. 9 von 40 Exemplaren.

Zustand: II Limit: 60 EURO
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Zuschlag 60 EURO

Los Nr. 10
Friedrich Martin von Reibitsch,
"Der Rittersaal - Eine Geschichte des Ritterthums, seines Entstehens und Fortganges, seiner Gebräuche und Sitten", Stuttgart, erste Auflage 1842. Komplette Ausgabe mit 170 Textspalten auf 85 Seiten, 62 litografierte Tafeln mit Darstellungen von Waffen, Rüstungen und Turnierszenen, davon 23 zum Falten. Alle hochwertig handkoloriert mit Höhungen in Gold und Silber. Unter Verwendung von Teilen des alten Einbandes neu gebunden. Folio, Querformat, 23,5 x 30 cm.
Seltenes, frühes Standardwerk. Die Textseiten stellenweise fleckig, die Tafeln farbfrisch und in vorzüglicher Erhaltung.

Zustand: II Limit: 2500 EURO
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Zuschlag 2500 EURO

Los Nr. 11
"Johann Siebmacher's Wappen-Buch",
Faksimile-Nachdruck der 1701/05 bei Rudolph Johann Helmers erschienenen Ausgabe. Alle sechs Teile mit Anhang, Register und allen Erweiterungen bis zum Abschluss der Stammausgabe von 1772. Battenberg-Verlag 1975. Leineneinband und Schutzumschlag.

Zustand: I-II Limit: 80 EURO
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Zuschlag 180 EURO

Los Nr. 12
Thomas, Bruno u.a.,
"Armi e Armature Europee", Mailand 1963. 288 S. mit ca. 280, teils farbigen Abb. Italienische Ausgabe des deutschen Standardwerks. Folio, Leineneinband.

Zustand: I-II Limit: 120 EURO
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Zuschlag 140 EURO

Los Nr. 13
"Foreign Armour in England"
von J.S. Gardner, London, 1898. 96 S., zahlreiche Abb., Chromlitho-Farbtafeln. Neuer Einband. Selten.

Zustand: II Limit: 80 EURO
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Los Nr. 14
"Islamic Art & Patronage",
Ausstellungskatalog (in Englisch) der al-Sabah Sammlung, New York, 1990. 313 Seiten mit zahlreichen Abb. orientalischen Kunsthandwerks und (einiger) Waffen. Im Leineneinband (leichter Wasserschaden) mit Schutzumschlag.

Zustand: II- Limit: 60 EURO
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Zuschlag 70 EURO

Los Nr. 15
"Khalili-Sammlung im Museum Djeddah"
. 795 Seiten mit zahlreichen Farb-Abb. arabischer Antiquitäten und (einiger) Waffen. Text in Arabisch.

Zustand: II Limit: 150 EURO
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Zuschlag 150 EURO

Los Nr. 16
Museo Poldi Pezzoli,
Armeria, Bände I und II, Mailand 1985. Leinengebundene Bände im Schuber. 859 Seiten mit über 1500 Abbildungen von Objekten der Sammlung. Schöner Sammlungskatalog.

Zustand: I-II Limit: 150 EURO
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Zuschlag 160 EURO

Los Nr. 17
"Des Oldenburgischen Wunder=Horns Ursprung/Herkunft/Materie/Form/ Gestalt/Figuren...",
Johann Just Winkelmann, Bremen 1684. 60 Textseiten (fleckig/Fehlstellen). Komplett mit dem Kupferstich des silbervergoldeten Trinkhorns um 1475, alte Faltung, fleckig, kl. Einrisse. Selten.

Zustand: III+ Limit: 300 EURO
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Zuschlag 420 EURO

Los Nr. 18
Die Waffensammlung Prinz Carl von Preußen,
Nachdruck des Katalogs von 1876, Fridingen 1981. Ca. 200 Textseiten mit 50 Bildtafeln. Folio, Kunstledereinband. Kleiner Wasserschaden am oberen Rand.

Zustand: II Limit: 60 EURO
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Zuschlag 70 EURO

Los Nr. 19
"Zbiory Muzeum Wojska Polskiego",
Warschau 1994. 94 Seiten mit zahlreichen Farb-Abb. von Prunkwaffen, Rüstungen und Uniformen vom 10.Jhdt. bis zum 2. Weltkrieg. In Polnisch mit englischen Untertiteln.

Zustand: II Limit: 50 EURO
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Los Nr. 20
Zwei Bücher.
Jahn, Martin "Die Bewaffnung der Germanen in der älteren Eisenzeit etwa von 700 v.Chr. bis 200 n.Chr.", Würzburg 1916. Rust, Alfred, "Über Waffen- und Werkzeugtechnik des Altmenschen", Neumünster 1965, jeweils mit zahlreichen Abb.

Zustand: II Limit: 40 EURO
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Los Nr. 21
Drei Bücher
über orientalische Waffen. "Jatagane aus dem historischen Museum Zagreb", Graz 1976, 40 S. Anthony North, "Islamic Arms", London 1985, 48 S. und M.C. German, "A guide to oriental daggers and swords", London 1967, 59 S. Jeweils mit zahlreichen, teils farbigen Abbildungen bzw. Zeichnungen. Bindung teilweise lose.

Zustand: II,II- Limit: 100 EURO
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Los Nr. 22
Drei Bücher:
"Die römische Villa bei Weingarten", Einladungsprogramm anlässlich Winckelmanns Geburtstag, Bonn 1851. Lindenschmitt, "Tracht und Bewaffnung des Römischen Heeres während der Kaiserzeit", Braunschweig 1882. Miller, "Die Weltkarte des Castorius", Ravensburg 1887. Jeweils in marmoriertem Pappeinband mit ledernem Rücken, angestoßen.

Zustand: II/II- Limit: 180 EURO
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Los Nr. 23
Drei Bücher
aus der Reihe "Erlesene Liebhabereien". Darunter Norman, Vesey, "Waffen und Rüstungen". Akehurst, Richard, "Jagdgewehre", und Ricketts, Howard, "Feuerwaffen". Jeweils Ariel Verlag Frankfurt a.M. 1964 mit zahlreichen Abb.

Zustand: II Limit: 40 EURO
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Los Nr. 24
Drei Bücher.
Dausin, "Messer und Dolche", Hanau 1991. Gerhard Seifert, "Der Hirschfänger", Schwäbisch Hall 1973. Museum f. deutsche Geschichte "Waffen und Uniformen in der Geschichte", Berlin 1957. Dazu insgesamt vier Hefte des Deutschen Klingenmuseums Solingen bzw. des Armeemuseums in Lüttich.

Zustand: II Limit: 30 EURO
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Zuschlag 50 EURO

Los Nr. 25
Drei Bücher.
Kist/van der Sloot/Puype/van der Mark, "Niederländische Musketen und Pistolen". Essenwein, "Quellen zur Geschichte der Feuerwaffen" (Text- und Tafelband).

Zustand: II Limit: 60 EURO
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Los Nr. 26
Vier Bücher.
Haenel, Erich, "Alte Waffen", Berlin 1913. Ahlfeldt, Karl, "Wehr und Waffen", Leipzig 1943. Lindsay Merrill, "Miniature Arms", New York 1970. Sowie Katalog des Waffenmuseums Wien, Wien 1886. Bis auf letzteren mit zahlreichen Abb.

Zustand: II- Limit: 40 EURO
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verkauft

Los Nr. 27
Vier Bücher.
"Exposition Internationale de la Chasse, Berlin 1937". Grimschitz/Thomas, "Ars Venandi in Austria", mehrsprachiger Katalog zur Ausstellung im Schuber. Div. Autoren, "La Chasse", franz. Text, reich illustrierter Bildband zur Geschichte der Jagd. Dazu Festschrift zum 50-jährigen Bestehen des Aargauischen Jagdschutzvereines.

Zustand: II Limit: 160 EURO
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Zuschlag 160 EURO

Los Nr. 28
Fünf Bücher.
Gyngell, Dudley, "Armourers Marks", London 1959. Sälzle, Karl, "Schätze des Deutschen Jagdmuseums München", o.J. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, "Katalog Dresdner Büchsenmacher 16. - 18.Jhdt.", Dresden 1975. Frischler, Kurt, "Wunderwaffen", München 1975 und "Antique Guns", Connecticut 1959, jeweils mit zahlreichen Abb.

Zustand: II Limit: 60 EURO
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Zuschlag 80 EURO

Los Nr. 29
Fünf Bücher
über Plattnerkunst. "Der Waffenschmied", München 1964, "Die Innsbrucker Plattnerkunst", Katalog der Ausstellung in Innsbruck 1954. "Harnische", Wien 1947. Thomas, Bruno, "Deutsche Plattnerkunst", München 1947. "Blankwaffen der Minnezeit, 11. - 13.Jhdt.", Nürnberg 1970. Jeweils mit zahlreichen Abb.

Zustand: II Limit: 60 EURO
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Zuschlag 70 EURO

Los Nr. 30
Fünf Bücher.
Boccia, "Nove secoli di armi da caccia", Florenz 1967. Tarassuk, "Antique Firearms", Leningrad 1972 (engl. u. russ. Text). Lugosi/Temesváry, "Pisztolyok", Budapest 1989. Dazu zwei Ausstellungskataloge: "Jagd und Wild, Gestern, Heute und Morgen", München 1981. "Herrlich Wild, Höfische Jagd in Tirol", Innsbruck 2004.

Zustand: II Limit: 130 EURO
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Los Nr. 31
Sechs Bücher.
Vier Ausstellungskataloge: "Ausstellung Maximilian I. Innsbruck", Innsbruck 1969. "Türkische Kostbarkeiten", Innsbruck 1997 "Maximilian I., Von seiner Geburt bis zur Alleinherrschaft 1459-1493", Wienerneustadt 2004. "Die Karlsruher Türkenbeute", München 1991. Ein Museumskatalog: "Die Kunstkammer", Innsbruck 1977. Dazu: Höpfel, "Innsbruck, Residenz der alten Musik" (originalverpackt).

Zustand: II Limit: 150 EURO
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Los Nr. 32
Sechs Reise- bzw. Kunstführer.
"Baedekers Nordost-Deutschland nebst Dänemark", 1892. Dito "Rheinlande, Schwarzwald, Vogesen", 1912. Dito "Österreich-Ungarn nebst Bosnien und Herzegowina", 1907. "Guides Pol - Nice, Monaco", ca. 1900. "Musée Océanographique et Aquarium de Monaco", ca. 1950 und Bildband "Land am Niederrhein", Verlag Langewiessche, 1940.

Zustand: II-III Limit: 70 EURO
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Zuschlag 80 EURO

Los Nr. 33
Zehn Bücher.
Schöbel, "Prunkwaffen", Leipzig 1973. Garbsch, "Römische Paraderüstungen" (originalverpackt). Lanzardo, Ritter-Rüstungen" (originalverpackt). Hewitt, "Ancient Armour & Weapons", London 1996. Lauts, "Wehr und Waffen, Eine Fibel", Leipzig 1936. Drei Museumskataloge: "Waffenschätze und Prunkwaffen im Ungarischen Nationalmuseum", 1992. "Ogetti d'arte italiani", Florenz 1985. "Katalog der Leibrüstkammer, Teil 1", Wien 1976. Dazu ein Ausstellungskatalog "Der Königlich-Bayerische Hausritterorden vom Heiligen Georg", München 1979, und eine Festschrift "Quis ut deus, 300 Jahre Erzbruderschaft St. Michael Berg am Laim, München", München 1994.

Zustand: I-/II Limit: 150 EURO
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Los Nr. 34
Ader Tajan.
"Collection Jeanne et Robert-Jean Charles", Paris, 13.5.1993 und 9.12.1993. Teil 1, 217 Lose Schusswaffen, Teil 2, 422 Lose vorwiegend Blankwaffen. Teilweise mit Farbabbildungen, kartonierter Einband.

Zustand: I-II Limit: 120 EURO
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verkauft

Los Nr. 35
Hermann Historica München,
alle Kataloge von Auktion 1 am 6. März 1982 bis Auktion 34 am 22./23. November 1996 mit Ausnahme der 14. und 18. Auktion. Größtenteils mit Ergebnisliste. Aus der Handbibliothek der Hermann Historica stammend, gebraucht und teils etwas beschädigt. Dazu zwei Kataloge Ordensversteigerungen Hermann Historica/Mars&Merkur 1988 und 1990 sowie vier Folgen "Dolche und Messer", hrsgg. von der Hermann Historica.
Kleine Auktionsbibliothek mit einer Fülle interessanter Informationen.

Zustand: III Limit: 200 EURO
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Zuschlag 380 EURO

Los Nr. 36
13 Auktionskataloge
der Galerie Fischer aus den Jahren 1970 - 84 zu Spezialauktionen alte Waffen.

Zustand: II Limit: 150 EURO
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Los Nr. 37
15 Hefte Waffen/Kostümkunde
und Auktionskataloge. Zeitschrift der "Gesellschaft für historische Waffen- und Kostümkunde", sechs Hefte aus verschiedenen Jahrgängen. Auktionskataloge aus England und Österreich usw.

Zustand: II Limit: 80 EURO
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verkauft

Los Nr. 38
18 Auktionskataloge
über Waffen und Militaria. Darunter elf von Weller & Dufty aus den Jahren 1984/85, zweimal Sotheby`s, London 2004/2005, dreimal Ineichen, Zürich 1983 - 85, einmal Bonhams, London 2005 und Palais des Beaux-Arts, Brüssel 1984.

Zustand: II Limit: 50 EURO
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Los Nr. 39
19 Auktionskataloge,
Graf Klenau, aus den Jahren 1974 - 81 zu Spezialauktionen Waffen und Militaria, größtenteils mit Ergebnislisten.

Zustand: II+ Limit: 50 EURO
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Los Nr. 40
21 Auktionskataloge
zu Waffen und Militaria. Darunter 17 x Lothar Heubel aus den Jahren 1968 - 76, drei Graf Klenau 1981 und die Waffensammlung Blell, Zeulenroda, Berlin 1940.

Zustand: II Limit: 60 EURO
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Zuschlag 70 EURO

Los Nr. 41
22 Auktionskataloge,
Auktionshaus Graf Klenau aus den Jahren 1975 - 80 zu Spezialauktionen Waffen und Militaria. Teilweise mit Ergebnislisten.

Zustand: II Limit: 100 EURO
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Los Nr. 42
35 Auktionskataloge,
Wallis & Wallis aus den Jahren 1975 - 82 zu Spezialauktionen Waffen und Militaria.

Zustand: II Limit: 50 EURO
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Los Nr. 43
Johannes Gerson,
Holzschnitt aus "Secunda Pars Operum - Conclusiones de diversis materiis moralibus", vermutlich aus der Straßburger Ausgabe in drei Bänden, 1488. Abbildung Gersons als Pilger mit Wanderstab. 24 x 16,5 cm.
Johannes Gerson, geb. 1363 zu Gerson bei Reims, gest. 1429 in Lyon, genannt Doktor Christianissimus, Doktor der Theologie, Kanzler der Pariser Universität.

Zustand: II Limit: 100 EURO
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Los Nr. 44
Stadtansichten von Freiberg und Meissen
in Sachsen aus dem Tafelwerk von Braun und Hogenberg "Civitates Orbis", Köln 1572 - 1612. Kolorierte Kupferstiche, rückseitig lateinischer Text. Leicht beschädigt und beschnitten. 38,5 x 51 cm und 38,5 x 52,5 cm.
Angeblich aus dem Besitz der Prinzessin Ernst von Sachsen stammend.

Zustand: II-III Limit: 320 EURO
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Zuschlag 380 EURO

Los Nr. 45
Sechs Kupferstiche,
Jacob de Gheyn (1565 - 1629). Vier Figuren Pikenier und zwei Musketiere aus dem 1608 erschienenen Standardwerk "Waffenhandlung von den Röhren, Mussqueten und Spießen". Rechts unten am Rand nummeriert "5", "14", "18", "24", "21" und "22". Passepartouts, hinter Glas gerahmt, moderne Waschgoldrahmen. Blattmaß je ca. 26 x 19 cm, Rahmenmaß je 40 x 32 cm.

Zustand: II+ Limit: 250 EURO
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Zuschlag 320 EURO

Los Nr. 46
Nassau, Stammbaum.
Altkolorierter Kupferstich auf Papier. "Tabula Genealogica Principum Nassovicorum lineae Dillenburgensis et Diecensis qui Foederati Belgii Provincas...". Matthäus Seutter in Augsburg, 1751. In Passepartout, in modernem Leistenrahmen, hinter Glas. Blattmaß 59 x 50 cm, Rahmenmaß 76 x 68 cm.

Zustand: II Limit: 640 EURO
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Los Nr. 47
Johann Elias Ridinger,
zwei Kupferstiche Pferdedressur, Augsburg, 2.Hälfte 18.Jhdt. Großformatige Darstellungen höfischer Jagdgesellschaften zu Pferde vor weiter Landschaft. Am unteren Rand Bezeichnung der einzelnen Dressurfiguren in deutscher und französischer Sprache. Links unten signiert "Jio. El. Ridinger inv.", rechts unten "Martin Elias Ridinger filius incidit". Ein Blatt mit kleinen Restaurierungen am Bogenrand. Maße je 38 x 58 cm.

Zustand: II/II- Limit: 300 EURO
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Zuschlag 460 EURO

Los Nr. 48
Sechs Stiche
mit Darstellungen alter Waffen: Hellebarden, Säbel, Steinschlösser, -werkzeuge, Degen usw. nach Lucotte Del. Neuzeitliche Passepartouts und Rahmen. 33 x 45 cm.

Zustand: II Limit: 300 EURO
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Los Nr. 49
Zwölf Stahlstiche
mit Jagdmotiven, deutsch, Mitte 19.Jhdt. Unterschiedliche Jagdszenen aus Indien, Afrika, Südamerika und dem Polarmeer mit Titelzeile. Dabei Jagd auf Kondore, Strauße, Nashorn, Tiger, etc. In hölzernem Leistenrahmen, hinter Glas. Größe je ca. 13 x 19 cm.

Zustand: II Limit: 100 EURO
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Los Nr. 50
Jagdlappen,
Hessen, datiert 1758. Rechteckiger Lappen aus ungebleichtem Leinen, die Oberseite mit angenähtem Strick. Beidseitiger Druckdekor in Rot und Schwarz, Mohrenkopf bzw. hessischer Löwe mit Jahreszahl und Monogramm "LLZH" (Ludwig Landgraf zu Hessen). In der oberen Hälfte drei kleine Restaurierungen. Maße 68 x 36 cm.

Zustand: II- Limit: 300 EURO
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Zuschlag 580 EURO

Los Nr. 51
Jagdliches Bandelier,
deutsch um 1830. Breites Bandelier aus schwarzem Leder mit reichen Applikationen aus vergoldetem Messing. Schauseitig Hirschkopf über bekrönter Kartusche mit Monogramm "v.D.". Anhängender Gurt zum Befestigen des Hirschfängers. Das Bandelierleder rückseitig einmal gebrochen. Länge 84 cm.

Zustand: II- Limit: 500 EURO
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Zuschlag 780 EURO

Los Nr. 52
Jagdbandelier
aus einem gräflichen Haushalt, deutsch um 1840. Schwarzes Leder mit Beschlägen aus versilbertem Messing. Schauseitig plastischer Hirschkopf und bekrönte Chiffre "B", seitlich ovale Plakette mit Jagdhorn und Eichenlaub. Länge ca. 85 cm.

Zustand: II- Limit: 400 EURO
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Zuschlag 400 EURO

Los Nr. 53
Zwei Waldhörner, ein Jagdhorn,
deutsch 20.Jhdt. Zwei Waldhörner, Hersteller "Schuster & Co in Marktneukirchen" und "P.J. Fries Zürich". Ein Horn mit graviertem Besitzernamen. Dazu Jagdhorn, Modell "Fürst-Pless". Trichterdurchmesser 28 und 13 cm.

Zustand: II Limit: 250 EURO
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Zuschlag 270 EURO

Los Nr. 54
Zwei Parforcehörner,
deutsch, 20.Jhdt. Ein Exemplar leicht verbeult. Trichterdurchmesser 27,5 und 31 cm.

Zustand: II/II-III Limit: 150 EURO
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Zuschlag 280 EURO

Los Nr. 55
Jagdliche Patronentasche,
wohl deutsch, 18.Jhdt. Braunes Leder, der Deckel leicht floral bestickt, innen hell ausgefüttert. Trageriemen fehlt. 20 x 26 cm. Etwas beschädigt.

Zustand: III- Limit: 120 EURO
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Los Nr. 56
Jagdtasche,
deutsch um 1830. Leder mit mehreren Innenfächern. Der Deckel mit Rehfell- und Klauenbesatz. Lederner Trageriemen. Breite ca. 27 cm.

Zustand: II- Limit: 150 EURO
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Los Nr. 57
Zwei Jagdtaschen,
deutsch, Mitte 19.Jhdt. Leder mit Trageriemen, anhängende Hühnergalgen. Eine Tasche mit mehreren Innentaschen. Ein Exemplar mit Fellbesatz, eines mit Netz-Überwurf. Breite ca. 34 und 41 cm.

Zustand: II-III Limit: 300 EURO
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Los Nr. 58
Jagdtasche,
deutsch, 19.Jhdt. Grünes Maroquinleder, auf dem Deckel in farbiger Petitpoint-Stickerei Darstellung eines Jagdhundes. Große, zweigeteilte Innentasche, drei kleine Außentaschen. Leinener Trageriemen. 29 x 34 cm.

Zustand: II-II Limit: 130 EURO
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Los Nr. 59
Jagdtasche,
deutsch, 19.Jhdt. Braunes Leder mit geprägter Landschafts-Szene auf dem Deckel. Zwei Innenfächer, kpl. mit ledernem Tragegurt. Ca. 32 x 24 cm.

Zustand: II Limit: 100 EURO
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Los Nr. 60
Jagdtasche,
deutsch, 19.Jhdt. Braunes Leder mit (leicht beschädigtem) Fell- und Klauenbesatz sowie "Hühnergalgen" am Deckel. Drei Innenfächer mit zwölf Lederschlaufen für Schrotpatronen. Die Vorderseite mit anhängendem, geflochtenem Netz. Kpl. mit ledernem Trageriemen. Ca. 32 x 30 cm.

Zustand: II- Limit: 120 EURO
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Los Nr. 61
Jagdliche Hundehalsung,
deutsch, 17./18.Jhdt. Eiserne Halskette aus geschmiedeten Gliedern, die Außenseite mit kräftigen Stacheln bewehrt. Ein anhängender Eisenring für die Halteleine. Durchmesser ca. 12 cm, Breite 8,5 cm.

Zustand: II- Limit: 200 EURO
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Zuschlag 260 EURO

Los Nr. 62
Stachel-Hundehalsung,
deutsch, 18.Jhdt. Schmiedeeisen. Achtteiliges, aus U-förmigen Gliedern (vier abgebrochen) bestehendes Band mit jeweils drei Stacheln und seitlicher Halteöse mit Ring. Durchmesser ca. 15 cm. Dazu eine weitere Stachelhalsung, bestehend aus vier Einzelteilen. Korrodierter, teilweise fragmentarischer Bodenfund, einige Stacheln lose anbei. Das urspüngliche Lederband fehlt.

Zustand: II- Limit: 80 EURO
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Los Nr. 63
Stachel-Hundehalsung,
deutsch, 18./19.Jhdt. Schmiedeeisernes Band aus sieben stachelbewehrten Segmenten mit anhängendem Ring. Innendurchmesser ca. 15 cm.

Zustand: II-III Limit: 200 EURO
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Zuschlag 200 EURO

Los Nr. 64
Zwei jagdliche Hundehalsungen,
deutsch, um 1800. Schmiedeeisernes, scharniergelagertes Stachelhalsband mit zwei umlaufenden Stachelreihen. Bewegliche Ringöse für die Halteleine. Dazu Lederhalsband mit Zierbesatz aus Messingblech und Nieten. Originale Schelle, eine Halteöse. Durchmesser je ca. 14 cm.

Zustand: II-III Limit: 250 EURO
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Zuschlag 320 EURO

Los Nr. 65
Drei Tretfallen,
deutsch, 19.Jhdt. Unterschiedliche eiserne Fallen mit Tritt-Auslösemechanismen. Ein Exemplar mit langer, anhängender Kette und Befestigungsanker. Größe 28 bis 38 cm.

Zustand: III Limit: 120 EURO
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Zuschlag 220 EURO

Los Nr. 66
Drei Tellerfallen,
deutsch, 19.Jhdt. Unterschiedliche, eiserne Tretfallen, komplett mit anhängender Kette und Haken. Flugrostig. Größe ohne Kette 20 bis 29 cm.

Zustand: II-III Limit: 150 EURO
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Zuschlag 220 EURO

Los Nr. 67
Zwei Fischspeere,
deutsch, 18./19.Jhdt. Schmiedeeisen. Großer, fünfzinkiger Aalstecher, die gezackten Klingen ergänzt. Dazu Fischspeer, die neun runden Spitzen teils mit Widerhaken versehen. Kurze, runde Tülle. Länge 45 und 17 cm.

Zustand: II-III Limit: 200 EURO
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Los Nr. 68
Drei Garnituren jagdliches Besteck,
deutsch um 1850. Leicht unterschiedliche Messer und Gabeln mit Griffen aus Rehgehörn. Montierungen aus Eisen, Silber und Neusilber. Länge 21 bis 25,5 cm.

Zustand: II Limit: 150 EURO
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Zuschlag 150 EURO

Los Nr. 69
Vorlegebesteck,
England, dreiteilig. Zweizinkige Gabel (Länge 32 cm), Messer (Länge 42 cm) und Wetzstahl (Länge 37 cm), jeweils mit silberner, ornamentierter Griffzwinge und Hirschhorngriffen.

Zustand: II+ Limit: 120 EURO
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Los Nr. 70
Vorlegebesteck.
Zweizinkige Gabel und Messer, jeweils mit Hirschhorngriffen und silbernen Griffkappen. Messer mit Herstellerbezeichnung "Gottlieb Hammesfahr Solingen, Foche". In zugehörigem Karton, im Deckel eingeklebte Visitenkarte "Frau Margarete Edle von Loessl".

Zustand: II+ Limit: 120 EURO
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Los Nr. 71
Fayence-Walzenkrug,
Erfurt, Dorotheenthal, datiert 1748. Hellgrau glasierte Fayence mit mehrfarbiger Scharffeuer-Bemalung, Jäger mit Hund zwischen zwei Bäumen. Zinnmontierung mit scharniergelagertem Deckel (am Kugeldrücker eingerissen und leicht verbogen), bezeichnet "W.G.M. 1748". Höhe 21,5 cm.

Zustand: II- Limit: 1800 EURO
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Los Nr. 72
Jagdlicher Glaspokal,
böhmisch, 19.Jhdt. Mundgeblasenes Glas, die bauchige Kuppa mit geschnittenem und in Resten vergoldetem Dekor, Hirsch und Reh auf Waldlichtung, rs. undeutliche Bez. "Brocken"(?) in Gold. Hoher, kräftiger Schaft mit eingestochenen Luftblasen, runder, ausgestellter Fuß. Höhe 24 cm.

Zustand: I-II Limit: 150 EURO
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Zuschlag 150 EURO

Los Nr. 73
Jagdlicher Glaspokal,
deutsch 2.Hälfte 19.Jhdt. Mundgeblasenes Glas, geschnitten und geschliffen. Hohe Form mit ausgestelltem Lippenrand, die Kuppa mit Hirschhatz durch Hund und Jäger zu Pferd zwischen Eichenlaubranken. Der Schaft mit eingestochener Luftblase, der runde Fuß mit Eichenlaubdekor, im Boden Abriss. Höhe 29 cm. Sehr schöne Erhaltung.

Zustand: I- Limit: 1000 EURO
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Los Nr. 74
Jagdlicher Deckelpokal,
Böhmen um 1900. Grünes Kristallglas, geschliffen, geschnitten und goldgefasst. Die Wandung mit röhrendem Hirschen und auffliegenden Enten. Fuß, Schaft und Deckel sechsfach geschält. Gesamthöhe 30 cm.
Provenienz: Jagdschloss Fuschl, Hermann Historica 1996, Los 39.
Dazu sechs passende, nahezu identisch gefertigte Gläser mit Darstellung eines Hirschen, Rehbocks, Keilers, Fuchses, einer Ente und Schnepfe. Höhe 8,5 cm.

Zustand: I- Limit: 450 EURO
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Zuschlag 450 EURO

Los Nr. 75
Jagdliche Karaffe und sechs Gläser,
deutsch um 1900. Lachsfarbenes Kristallglas mit geschliffenen, jagdlichen Darstellungen. Die Karaffe mit abgeschrägten Kanten, umlaufend mit Rotwild in Waldlandschaft verziert. Im Boden Sternschliff. Kpl. mit Stöpsel. Höhe 22 cm. Die Gläser en suite mit zehnfach geschälter Wandung und variierenden Rotwilddarstellungen. Höhe je 6 cm.

Zustand: I- Limit: 500 EURO
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Los Nr. 76
Siegerpokal.
Silber, hohe Becherform, auf drei Kugelfüßen, schauseitig graviert "1. Preis Hubertus-Jagd Altenburg 1911." Auf der Unterseite Herstellerbezeichnung "E. Eberhardt" sowie Modellnummer und Feingehaltspunze "800". Höhe 16 cm, Gewicht 264 g.

Zustand: II+ Limit: 240 EURO
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Zuschlag 300 EURO

Los Nr. 77
Jagdliche Schanksäule,
Mettlach, Anfang 20.Jhdt. Cremefarbenes Steingut mit Ritzdekor und Farbfassung in Grün- und Brauntönen. Schauseitig Rehbock und Eichenlaub. Abgesetzter Oberrand mit fünf Öffnungen für Zapfhähne/-leitungen. Innen Pressmarke "Mettlach" mit Nummer "2672". Kpl. mit Deckel. Gesamthöhe ca. 64 cm, Innendurchmesser 35,5 cm (oben) und 28,5 cm (unten). Sehr schöne Erhaltung mit nur minimalen Chips.

Zustand: II+ Limit: 1900 EURO
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Los Nr. 78
Jagdliches Tablett,
Thüringen(?) um 1900. Ovales Tablett aus Steingut mit craquelierter Glasur. Im Zentrum mehrfarbig gemaltes Fasanenpaar umgeben von goldenen Rankenblüten im Jugendstildekor. Auf der Rs. rote Stempelmarke, legiertes "WL 1895" unter Krone mit vier Lilien. Reliefierte Bronzegriffe. Feine Erhaltung. Gesamtbreite 57 cm.

Zustand: II+ Limit: 300 EURO
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Los Nr. 79
20 jagdliche Porzellaneinsätze
für Zinndeckel, deutsch, 19.Jhdt. Leicht gewölbte Medaillons aus weißem Porzellan mit handkoloriertem Druckdekor. Jagdliche Motive mit Wilddarstellungen und Jagdszenen. Zwei Exemplare am Rand bestoßen. Durchmesser 6,5 bis 7 cm.

Zustand: II/II- Limit: 300 EURO
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Los Nr. 80
Neun jagdliche Porzellandeckel,
deutsch, 19.Jhdt. Porzellaneinsätze für Bierkrugdeckel mit farbigem, handgemaltem/lithografiertem Dekor. Unterschiedliche jagdliche Darstellungen. Teils in originaler Zinnmontierung, teils in Holzrahmen, ein Exemplar unmontiert. Ein Deckel mit Randbeschädigung. Dazu zwei Zinndeckel, davon einer mit Glaseinsatz. Größe 3 bis 13 cm.

Zustand: II/II- Limit: 160 EURO
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Los Nr. 81
Jagdliche Tabakdose,
Frankreich um 1770. Silber, teils vergoldet. Die Außenflächen mit jagdlicher Lackmalerei (Vernis-Martin) geschmückt (Beschädigungen). Die Innenseite in Schildpatt ausgelegt. Höhe 46 mm, Breite 94 mm, Tiefe 74 mm. Gew. 199 g.

Zustand: II-III Limit: 520 EURO
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Los Nr. 82
Jagdliche Pfeife,
süddeutsch, vermutlich Lebrecht Schulz in Meiningen um 1840. Pfeifenkopf aus geschnitztem Hirschhorn mit Silbermontierung. Im Halbrelief Darstellung zweier Jäger auf der Pirsch, gegenseitig liegender Hirschbulle. Pfeifendeckel mit Jagdhundedarstellung, Rohr aus gedrechseltem Horn mit eingeschobener Hirschhornrosette. Anhängende, silberne Erbskette. Größe 28 cm.

Zustand: II Limit: 1900 EURO
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Los Nr. 83
Drei jagdliche Tabakspfeifen,
deutsch, Mitte 19.Jhdt. Kurze Pfeife, Porzellankopf lithografiert/handbemalt, flacher Deckel, Schlauch mit Hornsegment und Hornmundstück, Länge 25 cm. Pfeife, Porzellankopf und Wassersack lithografiert/handbemalt, gewölbter Deckel, Nussholzrohr mit Hornmundstück, 45 cm. Lange Pfeife, Holzrohr mit Schlauch, Hornsegment und Hornmundstück, 99 cm.

Zustand: II Limit: 210 EURO
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Los Nr. 84
Jagdliche Pfeife,
deutsch, 2.Hälfte 19.Jhdt. Tief reliefiert geschnitzter Pfeifenkopf mit sitzendem Jäger zwischen Blattwerk aus ebonisiertem Holz. Neusilbermontierung. Rohr und Mundstück aus Horn mit einer Geweihstange als Zwischenstück. Länge 28 cm.

Zustand: II Limit: 400 EURO
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Los Nr. 85
Drei jagdliche Pfeifen,
deutsch um 1900. Porzellanköpfe mit lithografierten Hirschmotiven, Stiele aus Horn bzw. aus Holz. Gebrauchsspuren. Länge 50, 38 und 28 cm.

Zustand: II- Limit: 150 EURO
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Los Nr. 86
Konvolut jagdlicher/bäuerlicher Tabakspfeifen,
Pfeifenköpfe, deutsch 19.Jhdt. Kurze, jagdliche Pfeife, lithografierter Porzellankopf, flacher Deckel, gedrechselter Wassersack und Segmente, Schlauch und Hornmundstück. Länge ca. 50 cm. Kurze bäuerliche Pfeife, lithografierter Porzellankopf, verzierter Deckel, gedrechselter Wassersack und Segmente, Nussholzrohr, Schlauch und Hornmundstück. Länge ca. 43 cm. Dazu fünf Pfeifenköpfe, verschieden lithografiert, z.T. mit Deckel und drei Porzellanwassersäcke.

Zustand: II-III Limit: 200 EURO
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Los Nr. 87
Drei jagdliche Tabakspfeifen,
deutsch, Mitte 19.Jhdt. Kurze Pfeife, Porzellankopf lithografiert/handbemalt, Holzrohr mit Hornsegment und Hornmundstück, Länge 27 cm. Pfeife, Porzellankopf lithografiert/handbemalt, gewölbter Deckel, Nussholzrohr mit Schlauch und Hornmundstück, 55 cm. Lange Pfeife, Porzellankopf lithografiert/handbemalt, Nussholzrohr mit Hornsegment und Hornmundstück, 64 cm.

Zustand: II Limit: 210 EURO
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Los Nr. 88
Drei jagdliche Tabakspfeifen,
deutsch Mitte 19.Jahrhundert. Pfeife, Porzellan-Pfeifenkopf lithografiert/handbemalt, flacher Deckel, Nussholzrohr mit Schlauch, Hornsegment und Hornmundstück, Länge 35 cm. Pfeife, Porzellan-Pfeifenkopf lithografiert/handbemalt, gewölbter Deckel, Nußholzrohr mit Hornmundstück, 46 cm. Pfeife, Porzellan-Pfeifenkopf lithografiert/handbemalt, Nußholzrohr mit Geweihrose und Hornmundstück, 32 cm.

Zustand: II Limit: 210 EURO
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Los Nr. 89
Drei jagdliche Tabakspfeifen,
deutsch, Mitte 19.Jhdt. Kurze Pfeife, grüner Porzellankopf, flacher Deckel, Nussholzrohr, Geweihrose mit Hornsegment und Hornmundstück, Länge 22 cm. Pfeife, Porzellankopf lithografiert/handbemalt, gewölbter Deckel, Hornsegmente mit Hornmundstück, 43 cm. Lange Pfeife, Porzellankopf lithografiert/handbemalt, Drahtdeckel, gedrechseltes Holzrohr mit Hornsegment und Hornmundstück, 60 cm.

Zustand: II Limit: 210 EURO
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Los Nr. 90
Jagdliche Tabakspfeife,
deutsch, Mitte 19.Jhdt. Holz, dunkles Horn und Hirschhorn. Abklappbarer Pfeifendeckel mit sitzendem Jäger und seinen Jagdhunden. Gute Schnitzarbeit, kleine Fehlstelle. Länge 80 cm.

Zustand: II Limit: 250 EURO
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Zuschlag 320 EURO

Los Nr. 91
Jagdliche Pfeife,
deutsch, 2.Hälfte 19.Jhdt. Geschnitzter Pfeifenkopf (Spannungsriss) aus Buchsbaumholz mit umlaufender Jagdszene. Silbermontierung. Gedrechseltes Rohr und Mundstück aus Horn mit anhängender Erbs-Kette. Länge 27,5 cm.

Zustand: II- Limit: 300 EURO
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Los Nr. 92
Drei jagdliche Tabakspfeifen,
deutsch Mitte 19.Jahrhundert. Kurze Pfeife, Porzellankopf lithografiert/handbemalt, flacher Deckel, Schlauch mit Hornsegment und Hornmundstück, Länge 21 cm. Pfeife, Porzellankopf lithografiert/handbemalt, flacher Deckel, Nussholzrohr mit Hornmundstück, 32 cm. Pfeife, lithografierter Kopf, flacher Deckel, Holzrohr mit Hornsegment und Hornmundstück, 42 cm.

Zustand: II Limit: 210 EURO
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Los Nr. 93
Drei jagdliche Tabakspfeifen,
deutsch, Mitte 19.Jhdt. Kurze Pfeife, Porzellankopf und Wassersack lithografiert/handbemalt, flacher Deckel, kurzes Nussholzrohr mit Hornsegment, Schlauch und Hornmundstück, Länge 30 cm. Pfeife, Porzellankopf lithografiert/handbemalt, flacher Deckel, Nussholzrohr mit Geweihrose und Hornmundstück, 26 cm. Pfeife, lithografierter Porzellankopf, Hornsegment, Geweihrose und Hornmundstück, 24 cm.

Zustand: II Limit: 210 EURO
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Los Nr. 94
Pfeife und Zigarettenspitze,
deutsch um 1900. Aus Wurzelholz geschnitzter Pfeifenkopf mit vs. plastischem Hirschkopf. Neusilber-Deckel. Separater Wassersack, das Haselnussrohr mit Geweihstange und Hornmundstück. Länge 27 cm. Einteilig geschnitzte Wurzelholzspitze mit aufgesetztem Rehkitz, schwarzes Hornmundstück. Länge 14 cm.

Zustand: II Limit: 200 EURO
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Los Nr. 95
Geweihstuhl,
2.Hälfte 19.Jhdt. Armlehnstuhl aus Geweihstangen. Sitzfläche und Rückenlehne gepolstert, mit braunem Samt überzogen, darunter der originale, verschlissene Brokatbezug. Höhe 92 cm.

Zustand: II Limit: 350 EURO
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Zuschlag 1200 EURO

Los Nr. 96
Doppel-Kuckucksuhr,
19./20.Jhdt. Gehäuse aus Eichenholz mit plastischem, jagdlichem Dekor, drei massive Metallgewichte in Form von Tannenzapfen. 62 x 45 x 33 cm. Funktion nicht überprüft.

Zustand: II- Limit: 650 EURO
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Los Nr. 97
Brosche,
19./20.Jhdt. Zwei Grandeln in goldener Fassung in Form eines Eichenzweiges. Rs. mit Nadelbroschierung, gestempelt "585". In braunem Lederetui mit hellblauem Samtfutter.

Zustand: I- Limit: 300 EURO
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Los Nr. 98
Bärenkopf-Trophäe,
deutsch, 19.Jhdt. Naturalistisch modellierter und schwarzbraun gefasster Keramik(?)-Kopf mit eingesetzten Glasaugen. Auf vergoldeter, mit Eichenlaub gefasster Holzplinthe mit unterseitig vakantem Wappenschild. Höhe 60 cm.

Zustand: II Limit: 1500 EURO
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verkauft

Los Nr. 99
Tigertrophäe,
Indien um 1900. Ausgestopfter Kopf eines bengalischen Tigers (Panthera tigris). Eingesetzte Glasaugen, Lefzen und Zunge naturgetreu modelliert, originale Zähne. Das Fell etwas gedunkelt und altersgemäß verstaubt. Länge der Trophäe 61 cm. Auf späterer Wandtafel montiert.

Zustand: II- Limit: 600 EURO
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Zuschlag 600 EURO

Los Nr. 100
Kapitale Kudu-Trophäe,
Süd-/Ostafrika um 1960. Hochwertig präparierte Kopftrophäe eines außergewöhnlich großen Kudus (Tragelaphus strepsiceros). Kräftige, jeweils ca. 99 cm lange Hörner (Spirallänge ca. 132 cm), eingesetzte Glasaugen. Auf hölzerner Wandtafel montiert. Höhe ca. 164 cm.

Zustand: II- Limit: 1000 EURO
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Zuschlag 1000 EURO

Los Nr. 101
Steinbock-Trophäe,
Mongolei, 20.Jhdt. Zusammengehöriges Gehörnpaar eines kapitalen Steinbocks. Montiert auf beschrifteter Holztafel mit geschnitzter Maske. Außenlänge je ca. 110 cm.

Zustand: II Limit: 400 EURO
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Los Nr. 102
Ein Paar Hauer
eines Warzenschweines, stark gebogen. Sowie einzelner Hauer. Höhen ca. 28 bzw. 15 cm. Dazu Foto des Jägers (Ritterkreuzträger Jürgen von Goerne-Plaue) mit dem erlegten Tier um 1970.

Zustand: II Limit: 200 EURO
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Los Nr. 103
Wandpaneel,
deutsch, 19.Jhdt. Geschweifte Nussholz-Platte mit aufgelegter, vollplastisch geschnitzter Schnepfe und Krickente über Blattwerk. Detaillierte, feine Schnitzarbeit, eine Flügelspitze mit kleiner Fehlstelle. Breite 77,5 cm.

Zustand: II- Limit: 450 EURO
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Los Nr. 104
Zwei Schnitzereien,
deutsch um 1900. Ovale Tafeln, darauf erlegter Hase bzw. Fasanenhenne zwischen Eichen- bzw. Weinlaub. Sparsam farbig gefasst. Durchmesser 61 cm.

Zustand: II Limit: 150 EURO
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Zuschlag 150 EURO

Los Nr. 105
Jagdliches Stillleben,
deutsch, 2.Hälfte 18.Jhdt. Barock geschweifte, hölzerne Sockelplatte mit vergoldetem Rahmen. Das Feld mit originaler, reich bestickter Seidenbespannung. Darauf fixiert verschiedene jagdliche Utensilien. Ein lederner Jagdbeutel, ein Signalhorn (Kröte) für Treiber aus Messing. Ein Messer und eine Gabel (unterschiedlich), die Griffe mit Perlmutteinlagen, silbermontiert. Hundehalsung aus Messing, seitlich bezeichnet "Mössmang in Kempten". Darüber Miniatur-Hirschtrophäe aus Messing. Höhe der Sockelplatte 72 cm.
Dekoratives, jagdliches Ensemble.

Zustand: II Limit: 1500 EURO
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Zuschlag 1600 EURO

Los Nr. 106
Eber mit Hundemeute,
deutsch, 19.Jhdt. Einteilig geschnitzte Holzskulptur auf floral reliefierter, zweiteiliger Plinthe. Ein Hund mit unvollständiger Schnauze. Schöne Darstellung. Größe 27 x 16,5 cm.

Zustand: II Limit: 250 EURO
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Los Nr. 107
Vorstehhund
mit Hase. Bronze mit dunkler Patina. Vollplastische Ganzfigur eines Hundes, einen Hasen apportierend, kleine Fehlstelle an der Rute, auf rechteckigem Bronzesockel signiert "Brasch". Auf dunkler Marmorplatte, 17 x 9 x 18 cm.

Zustand: II- Limit: 480 EURO
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Zuschlag 480 EURO

Los Nr. 108
Holzskulptur
eines Rothirsches. Detailliert gearbeitete Lindenholzskulptur, Hufe und Augen farbig gefasst, Geweihstangen abnehmbar. Rechteckiger Sockel, signiert "SEH 1904". Höhe 52 cm.

Zustand: II Limit: 250 EURO
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Zuschlag 250 EURO

Los Nr. 109
Terrier-Figur,
deutsch um 1900. Silber. Vollplastische, fein gearbeitete Figur eines Scotchterriers. Länge 4,8 cm, Gewicht 42 g.

Zustand: II Limit: 100 EURO
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Zuschlag 100 EURO

Los Nr. 110
Wilhelm Camphausen,
Parforce-Jagd. Bleistiftzeichnung in weißem Passepartout. Vier Reiter mit Hunden vor Waldkulisse. Rechts im Hintergrund flüchtender Hirsch. Am unteren Bildrand skizzenhaftes Trophäenbündel. Rechts unten signiert "W Camphausen 38". Schmaler, vergoldeter Leistenrahmen. Maße gerahmt 37 x 31 cm.
Wilhelm Camphausen (1818 - 1885) war Militär- und Schlachtenmaler, der sich in seiner Frühzeit mit Reiterdarstellungen beschäftigte.

Zustand: II Limit: 180 EURO
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Los Nr. 111
Professor Manfred Schatz (1925-2004),
Wildschweine in Winterlandschaft. Öl auf Leinwand und Keilrahmen, um 1960/70. Drei Wildschweine traversieren eine karge, verschneite Lichtung. Rechts unten signiert "Schatz". In vergoldetem Rahmen. Bildgröße 60,5 x 80,5 cm, gerahmt 79 x 99 cm.
Professor Manfred Schatz besuchte 1940 - 43 die Kunstgewerbeschule Stettin und die Hochschule für bildende Künste in Berlin. 1949 kehrte er aus Kriegsgefangenschaft zurück und widmete sich der Tiermalerei. Auf den Int. Kunstausstellungen in Florenz 1964 erhielt er eine Silbermedaille, in Toronto 1975 wurde er zum bedeutendsten Maler wildlebender Tiere erkoren und in Nürnberg 1985 gewann er eine Goldmedaille. 1987 wurde er Professor der St. Ambrose University in Davenport/USA.

Zustand: I- Limit: 2000 EURO
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Los Nr. 112
Kupferstich,
Jan van der Straet, gen. Stradanus um 1590. Jagdliche Darstellung mit berittenen Jägern, Hunden und Wild in weiter Landschaft. Unten signiert "Ioes Stradanus inuen" und "Phls Galle excud." Stichmaß 21 x 27,5 cm. Gerahmt, unter Glas mit Passepartout.
Jan van der Straet (1523 - 1605), bekannter flämischer Maler der Spätrenaissance, vorwiegend in Florenz und Neapel tätig.

Zustand: II Limit: 180 EURO
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Zuschlag 320 EURO

Los Nr. 113
Diana und Aktaeon,
Kupferstich, deutsch (Johann Elias Ridinger?), Mitte 18.Jhdt. Waldsee mit badender Diana und Begleiterinnen. Am rechten Rand Aktaeon mit Hirschkopf, von zwei Jagdhunden angesprungen. Hinter Glas, gerahmt. Blattmaß ca. 30 x 19,5 cm.

Zustand: II Limit: 200 EURO
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Los Nr. 114
Johann Elias Ridinger,
zwei Kupferstiche, späte Abzüge um 1900. Zwei Jagdszenen, ein Hirsch im Kampf mit einem Luchs, sowie ein Hirsch mit drei Hunden. Darunter ausführliche Beschreibung der Tiere und der Jagdumstände. Am unteren Rand signiert. Hinter Glas, gerahmt. Größe 51 x 38 und 46 x 38 cm.

Zustand: II Limit: 200 EURO
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Zuschlag 360 EURO

Los Nr. 115
Johann Elias Ridinger,
zwei Kupferstiche, späte Abzüge um 1900. Darstellung zweier kapitaler Hirsche. Darunter ausführliche Beschreibung der Tiere und der Umstände ihrer Erlegung. Am unteren Rand signiert. Hinter Glas, gerahmt. Größe je 50,5 x 38 cm.

Zustand: II Limit: 200 EURO
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Zuschlag 340 EURO

Los Nr. 116
Johann Elias Ridinger,
Kupferstich, später Abzug um 1900. Großformatiger Stich mit vielfiguriger Jagdgesellschaft, das Haupt des soeben erlegten Hirschen der Hundemeute präsentierend. Darunter umfangreiche Beschreibung der Jagdumstände. Am unteren Rand signiert. Hinter Glas, gerahmt. Größe 48 x 64 cm.

Zustand: II Limit: 100 EURO
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Zuschlag 200 EURO

Los Nr. 117
Narwalzahn,
18./19.Jhdt. Mächtiger, außergewöhnlich langer Stoßzahn mit schön gewachsener, spiraliger Struktur. In der Mitte des Zahnes ca. 35 cm langer, alter Sprung in Längsrichtung. Länge 275 cm. Extrem kapitaler Zahn, der zu den größten weltweit zählt. Exemplare mit einer Länge von über zwei Metern sind extrem selten, der größte bekannte Zahn misst ca. 3 Meter.
Der, ohne Zahn gemessen, 4 bis 5 Meter lange, zur Familie der Gründelwale gehörende Narwal trägt als einziger seiner Gattung einen waagrechten Stoßzahn. Noch in der Renaissance wurden sie für das Gehörn des Einhorns gehalten und als Kostbarkeiten in fürstlichen Kunst- und Wunderkammern aufbewahrt.

Zustand: II- Limit: 7500 EURO
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Zuschlag 20000 EURO

Los Nr. 118
Walrossschädel,
(Odobenus rosmarus), 19.Jhdt. Schädelfragment, bestehend aus Teil des Oberkiefers mit 55 cm langen Hauern, davon einer gebrochen. Gesamtlänge 73 cm.

Zustand: II- Limit: 300 EURO
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Zuschlag 1600 EURO

Los Nr. 119
Ein Paar Elefantenstoßzähne,
Afrika um 1960/70. Große Stoßzähne eines ausgewachsenen Bullen (Loxodonta Afrikana). Gewicht 20 und 22 kg, Außenlänge 180 und 194 cm.
Freigabe-Papiere gemäß dem CITES-Artenschutzgesetz beiliegend.

Zustand: II Limit: 3500 EURO
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Zuschlag 5600 EURO

Los Nr. 120
Nilkrokodil,
Nordafrika, 18./19.Jhdt. Qualitätvoll präparierter Schädel mit Unterkiefer, Zähnen und eingesetzten Glasaugen. Die Haut flach ausgebreitet, kräftig ausgebildete Panzerung mit bräunlicher Färbung. Schwanzspitze und Klauen teils beschädigt. Länge 263 cm.

Zustand: II- Limit: 1200 EURO
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Zuschlag 2100 EURO

Los Nr. 121
Reisebureau,
flämisch, 1.Hälfte 17.Jhdt. Rechteckige, hölzerne Reisekassette, die Außenseite mit fein punziertem Messingblech und Eisenbändern beschlagen. Aufwändiges Schloss mit verschließbarer Schlüssellochabdeckung mit Löwenkopfapplike. Schlüssel ergänzt. Seitlich zwei bewegliche Tragegriffe. Im Inneren aufwändige Einrichtung mit 16 Behältnissen für Schreibwerkzeug und Briefe in zwei Ebenen. Herausnehmbare Facheinteilung und Trennwände aus Buchenholz mit Auflage aus Schmuckpapier. Die obere Lage der Inneneinrichtung mit Auflage aus goldpunziertem Leder und fein gearbeiteten Handhaben aus emailliertem Messing. An der linken Seite Tintenfass und Streusandbüchse mit Schiebedeckeln. Im Deckel verriegelbarer Zwischenboden mit Auflage aus goldgeprägtem Leder. Zentraler Spiegel (gesprungen), gerahmt von zwei handkolorierten Kupferstichen. Links Heilige Familie, rechts Christus erscheint Maria Magdalena von Hans Sadeler II. (1570 - 1629). Die Innenseite der Deckellade mit zwei großformatigen Kupferstichen ausgeklebt. Im Deckel Darstellung der Versuchung Christi, darunter viersprachiger Begleittext (stark tintenfleckig). Auf dem Zwischenboden Darstellung dreier Reiter in zeitgenössischer Tracht, im Hintergrund Stadtansicht von London. Rechts unten signiert "Fr. van Beusacom exud." (Franz von Beusacom, niederländischer Kupferstecher, tätig 1642 - 45 in Amsterdam und London). Kleine Ergänzungen und Restaurierungen. Maße 20 x 57 x 44 cm.
Extrem seltenes Reisebureau mit umfangreicher, komplett erhaltener Ausstattung.

Zustand: II-III Limit: 9500 EURO
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Zuschlag 15000 EURO

Los Nr. 122
Wismut-Kästchen,
südwestdeutsch um 1600. Stumpf zusammengeleimter Korpus aus Buchenholz mit flachem Deckel an Holzscharnieren. Auf den Seiten und (stark beriebenem) Deckel florale, mehrfarbige Temperamalerei über Wismutgrund, die Vorderseite mit dreikantiger Verblendung und inseitig eisernem Schloss (Schlüssel fehlt). 20,5 x 15,5 x 10 cm.

Zustand: II- Limit: 560 EURO
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Los Nr. 123
Kriegskasse,
süddeutsch, Nürnberg oder Passau um 1600. Rechteckige, eiserne Truhe mit Bandbeschlägen und scharniergelagertem Deckel. Federverriegelte und gesicherte Schlossabdeckung, Kapellenschloss mit aufwändigem Eingericht und originalem Hohldornschlüssel. Acht Zuhaltungen, gravierte Schlossbeschläge mit eisernen Zierrosetten. Im Inneren eiserne Lade mit Klappdeckel. Zwei Fallriegel für Vorhängeschlösser, seitlich bewegliche Tragegriffe. Maße 44 x 105 x 48 cm.
Seltene, frühe Kriegskasse in sehr gutem Zustand.

Zustand: II Limit: 3200 EURO
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Los Nr. 124
Große Kriegskasse,
deutsch, Mitte 17.Jhdt. Rechteckige, eiserne Truhe mit Bandbeschlägen. Scharniergelagerter Deckel mit zentralem Schlüsselloch und schiebbarer Schlüssellochabdeckung. Schloss mit aufwändigem Eingericht, Schlüssel ergänzt. Dreizehn Zuhaltungen, davon vier in den Ecken der Truhe greifend. Die Mechanik mit punzierten Zierbändern abgedeckt. Linksseitig verschließbare Innenlade, Schlüssel ergänzt. Schauseitig Scheinschlüsselloch, zwei Fallriegel für Vorhängeschlösser, davon einer unvollständig. Seitlich zwei bewegliche Tragegriffe. Reste alter Farbfassung. Maße 47 x 96 x 50 cm.

Zustand: II- Limit: 2600 EURO
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Los Nr. 125
Kriegskasse,
deutsch um 1700. Schwere, eiserne Truhe mit Bandbeschlägen. Deckel mit zwei verdeckten Schlüssellöchern und beiden originalen Schlüsseln. Schlossmechanismus mit zwölf Zuhaltungen. Abdeckplatte mit gemaltem Blütendekor. Vorderseitiges Scheinschloss mit schön getriebener Schlüssellochplatte, zwei Überfallriegel. Seitlich bewegliche Tragehenkel. Maße 46 x 87 x 50 cm.

Zustand: II Limit: 2000 EURO
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verkauft

Los Nr. 126
Große Kriegskasse,
deutsch, 17./18.Jhdt. Rechteckige Truhe aus Eisenblech mit Bandbeschlägen und Buckelnieten. Deckel mit zentralem Schlüsselloch, federverriegelte Schlossabdeckung. Schloss mit Hohldornschlüssel und neun Verriegelungen, die Schlossmechanik mit einfacher Abdeckplatte. Vorderseitig Zierbeschlag in Form eines Doppelkopfadlers, zwei Überfallriegel. Seitlich zwei bewegliche Tragegriffe. Das Innere mit neuzeitlicher Holzverkleidung. Maße 55 x 91 x 55 cm.

Zustand: II Limit: 2000 EURO
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Los Nr. 127
Kriegskasse,
deutsch, 2.Hälfte 18.Jhdt. Eiserne Truhe mit kreuzweise vernieteten Verstärkungsbändern. Innenliegendes Schloss mit acht Zuhaltungen (nur eine beweglich). Stark gereinigt mit einigen Durchrostungen, Boden und Schlüssel erneuert. 46 x 88 x 46 cm.

Zustand: III Limit: 1750 EURO
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Los Nr. 128
Gotisches Truhenschloss,
süddeutsch, datiert 1497. Eisen, geschmiedet und geschnitten. Grundplatte mit abgeschrägten, geschweiften Kanten. Vernieteter Schlossmechanismus mit zwei gefederten Verschlussriegeln, der V-förmige Führungsbogen in einer gravierten Distel endend. Offene, zylinderförmige Schließkappe. Auf dem Schließblech (kleiner Randausbruch) gravierte Darstellung einer Schlange mit Jahreszahl "1497" in gotischer Schreibweise. Länge der Schlossplatte 22 cm.

Zustand: II- Limit: 360 EURO
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Los Nr. 129
Großes, spätgotisches Truhenschloss,
süddeutsch, 16.Jhdt. Eisen, geschmiedet und geschnitten. Auf kräftiger Grundplatte vernieteter Schlossmechanismus mit zwei gefederten Verschlussriegeln, der V-förmige Führungsbogen in einem hervorragend geschnittenen Monsterkopf endend. Eingerichte mit offener, zylinderförmiger Abdeckung. Nietköpfe in Blütenform. Länge 29 cm.

Zustand: II+ Limit: 380 EURO
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Zuschlag 420 EURO

Los Nr. 130
Silbergefasster Hohldornschlüssel
mit dem Monogramm Ludwigs XIV., Frankreich um 1700. Kleiner Möbelschlüssel mit silberner Reide. Zentral bekröntes Spiegelmonogramm "L" zwischen zwei Kariatyden. Schaftansatz mit fein gestufter Bandgliederung, darüber plastischer Frauenkopf. Hohldornschaft mit fein gearbeitetem, leicht gebogenem Bart. Länge 7,5 cm.
Schön erhaltener Prunkschlüssel aus den Präsentationsräumen des Sonnenkönigs.

Zustand: II Limit: 1800 EURO
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Zuschlag 1800 EURO

Los Nr. 131
Romanischer Bronze-Christus,
deutsch, 12./13.Jhdt. Bärtige Figur mit schwarzer Patina, Lendenschurz und langen Haaren, der linke Arm alt entfernt. Höhe 24 cm.
Ausdrucksstarke Arbeit.

Zustand: II- Limit: 1500 EURO
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Los Nr. 132
Ein Paar Scheibenleuchter,
deutsch, 16.Jhdt. Einteilig gegossene Leuchter mit eisernen Dornen. Gestufte Standfüße mit scheibenunterteilten Schäften. Große, profilierte Tropfschalen mit eingenieteten Eisenplatten und konischen Dornen. Die Tropfschalen beide mit einer ca. 5 mm großen Lochung. Ein Leuchter mit gelöteter Reparatur zwischen Schaft und Tropfschale. Höhe je 64 cm.

Zustand: II- Limit: 2500 EURO
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Zuschlag 3200 EURO

Los Nr. 133
Beckenschlägerschüssel,
deutsch, vermutlich Nürnberg, 16.Jhdt. Große Platte aus geschlagenem Messingblech. Im Spiegel Fischblasendekor mit zwei umlaufenden Schriftbändern, dazwischen geprägte Groteskenköpfe und Blüten. Schmale Fahne mit gepunztem Liliendekor und gebördeltem Rand. Leicht restauriert. Durchmesser 42,5 cm.

Zustand: II- Limit: 1100 EURO
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Zuschlag 1800 EURO

Los Nr. 134
Spätgotischer Mörser,
süddeutsch um 1500. Bronzemörser mit schlanker, leicht konischer Becherform. Weit ausladende Lippe, seitlich zwei leicht gegratete Kanthenkel (einer beschädigt). Der Standfuß mit zwei Bändern gegliedert. Schöne, hochwertige Patina. Nicht zugehöriger, etwas späterer Pistill. Höhe 16,5 cm, Länge des Pistills 24,5 cm.

Zustand: II- Limit: 720 EURO
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Zuschlag 720 EURO

Los Nr. 135
Reliefierter Bronzemörser,
Italien, datiert 1750. Becherförmiger Mörser mit abgesetztem Standfuß und weit ausladender Lippe. Seitlich zwei kurze, zylindrische Handhaben, die Enden mit Maskarons abgeschlossen. Umlaufendes Schriftband "Del S Pietro Betoli 1750", darunter verschiedene reliefierte Pflanzen. Lippenrand leicht beschädigt. Höhe 11,5 cm.

Zustand: II Limit: 800 EURO
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Los Nr. 136
Messkelch,
süddeutsch, datiert 1764. Kupfer, feuervergoldet. Glockenförmiger Kelch mit verschraubtem, balusterabgesetztem Schaft und barock getriebenem Fuß. Die Unterseite mit Widmungsplakette "Gott zu Ehren", und "Der Evangel=Gemeinde in Bissingen zum offentl.=gebrauch Stiffter Michael Kastler Schultheis allda 1764". Höhe 27,5 cm.

Zustand: II- Limit: 360 EURO
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Zuschlag 360 EURO

Los Nr. 137
Ein Paar Öllampen,
deutsch um 1900. Große doppelflammige Öllampen aus Messing im Stil des Barock. Quadratischer Sockel auf vier Füßen, runder Schaft mit Scheibengliederung. Spitzovaler Lampenkorpus mit vier stilisierten Tierköpfen, bekrönt von vollplastischer Bischofsfigur, eine Figur leicht beschädigt. Höhe je 64 cm.

Zustand: II Limit: 1000 EURO
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Zuschlag 1000 EURO

Los Nr. 138
Reisebesteck
der Reichsgrafen von Sandizell, süddeutsch um 1820. Silber. Teilvergoldeter Trinkbecher mit zwei fein gravierten Rocaillenbändern. Schauseitig das Wappen der Grafen von Sandizell, rückseitig monogrammiert "KS". Auf dem Boden Münchner Abnahmemarke von 1769 und Meistermarke Jos. Friedrich Cabzler (Meister "1743", Rosenberg Nr. "3546"). Einsatz mit drei Besteckteilen und Gewürzdose. Der Einsatz undeutlich gemarkt "Louis Waller...(?)". Ovale, innenseitig vergoldete Gewürzdose mit en suite gravierten Rocaillenbändern. Der Deckel mit Rocaillengravur, Stierkopf mit Grafenkrone und Ringhenkel. Klappbares Besteck, bestehend aus Messer, Gabel und Löffel mit en suite gravierten, silbernen Griffen, rückseitig jeweils mit bekröntem Stierkopf. Löffel und Gabel aus Silber mit eiserner Feder. Die Feder am Löffel gebrochen. Beide Teile gemarkt mit Pariser Garantiestempel und Feingehaltsstempel für Feinheitsgehalt 950/1000 (1819-1838), daneben Meistermarke "JB". Die eiserne Messerklinge gestempelt "VIELWEIR". Höhe des Bechers 10 cm, Gesamtgewicht 651 g.

Zustand: II+ Limit: 6000 EURO
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Los Nr. 139
Großer Silberhumpen,
deutsch um 1850. Gefäßkörper mit umlaufend stark reliefierter Ritterschlacht-Szene im Stil um 1500 mit lateinischen Inschriften und Pseudodatierung "MCCCLVII" (= 1357). Ausladender Henkel mit seitlichen Maskarons, der scharniergelagerte, reliefierte Deckel mit vs. Wappen und plastischem Hl. Georg unter Blattwerk auf der Spitze. Am Boden- und Deckelrand 13-löthige Silbermarken. Höhe 40 cm, Gewicht 1783 g.

Zustand: II Limit: 1000 EURO
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Zuschlag 2600 EURO

Los Nr. 140
Silbernes Service aus gräflichem Besitz,
Österreich/Ungarn um 1860. Tablett, Kaffee- und Teekanne, Sahnekännchen und Zuckerschale. Silber, gemarkt, Marken des Tabletts getilgt. Alle Stücke mit bekrönten Monogrammen "MT" und "LH". Griffe und Knäufe aus Elfenbein. Gewicht zusammen ca. 3060 g.
Dazu Bestätigung der Benedikter-Abtei St. Hildegard in Rüdesheim, dass das Service aus dem Nachlass der Gräfin Julie Hoyos stammt.

Zustand: II Limit: 1500 EURO
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Zuschlag 2000 EURO

Los Nr. 141
Silberne Scherzflasche
im Stil des Barock, Hanau um 1880. Silber, getrieben, graviert und punziert, teilvergoldet. Am hinteren Rand des Sockels drei historisierende Punzen. Flasche in Form eines stehenden Landsknechts mit Helmbarte und Schild. Kopf abnehmbar. Sockel mit getriebenem, barockem Blütendekor, schauseitig bezeichnet "Otto, Graf v. Wittelsbach". Höhe 42 cm, Gewicht 834 g.

Zustand: II Limit: 1800 EURO
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Los Nr. 142
Geschnitzter Elfenbeinhumpen,
Historismus, 19.Jhdt. Umlaufend plastisch beschnitzt mit mittelalterlichen Schlachtenszene, der gebogene Henkel in Form einer Männerfigur. Späterer(?) Holzboden. Restaurierter Spannungsriss, der obere Rand mit geklebtem Ausbruch, Deckel fehlt. Sehr gute Schnitzqualität. Höhe 20 cm.

Zustand: II- Limit: 400 EURO
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Zuschlag 1800 EURO

Los Nr. 143
Zwischengoldbecher,
Böhmen um 1720. Konischer Becher aus doppelwandigem Glas mit radierten Goldeinlagen. Umlaufend fein ausgearbeitete Schlachtenszene mit Kanonen, Lagerzelten und kämpfenden Reitern. Der obere und untere Rand mit Geometrie- bzw. Akanthusfries. Im Boden mit Trophäenbündel verziertes, eingesetztes Rotglas. Der obere Rand mit inseitig kleinem Sprung. Höhe 8,8 cm.

Zustand: II- Limit: 980 EURO
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Los Nr. 144
Wiener Prunkvase,
Mitte 19.Jhdt. Porzellan, weiß und in irisierendem Türkis glasiert, handbemalt und reich vergoldet. Auf der Wandung umlaufende Darstellung Jupiters in auf Wolken schwebendem Götterwagen, umschwärmt von Jungfrauen. Die Goldbordüren in glatter, Mäander- und floraler Form teils reliefiert und radiert. Im Boden blau unterglasierte Marke der Wiener Porzellanmanufaktur zwischen 1850 und 1864 sowie eisenrote Aufglasurbeschriftung "Aurora" (Modell?). Höhe 42 cm.
Von außergewöhnlicher Erhaltung.

Zustand: I Limit: 1500 EURO
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Zuschlag 1650 EURO

Los Nr. 145
Miniatur-Portrait
einer Dame, deutsch/flämisch, Ende 17.Jhdt. Öl auf Kupfer. In ovaler Medaillonkapsel aus Messing und Silber, Deckel innen mit blauer Seide gefüttert, außen mit dunkelblauem Samt bezogen. 6,5 x 5 cm.

Zustand: II- Limit: 1800 EURO
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Los Nr. 146
Miniatur-Portrait,
des Abtes Wilhelminus Norff, datiert 1705. Email auf Kupfer. Portrait des sitzenden Abtes an einem Tisch mit Büchern, Schriftstücken und Kruzifix. Im Hintergund Säulengang mit Vorhang, dahinter weite Landschaft. Die Hand des Abtes auf ein Papier weisend "Constanter CVMDec" mit versteckter Datierung "MDCCV" (= 1705). Zugehöriger zeitgenössischer Silberrahmen mit eingesetztem, emailliertem Wappen. Darüber Mitra und zwei Bischofsstäbe. Originale Rückwand aus Obstbaumholz mit drei Hängeösen aus Messing. Bildmaß 9,7 x 7,8 cm, Höhe des Rahmens 21 cm.
Wilhelminus Norff III. war von 1705 - 1726 Abt des bekannten Klosters Kamp, das bereits 1123 als erstes deutsches Zisterzienserkloster am Niederhein gegründet wurde. Unter seiner Leitung wurden die Schulden des Klosters getilgt und neue Ländereien erworben. Neben dem Bau der Marienkapelle war er auch für den Ankauf der heute berühmten Orgel der Klosterkirche verantwortlich.

Zustand: II Limit: 4800 EURO
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Los Nr. 147
Mathias Gasteiger - persönliches Petschaft
in Form des Fauns vom Münchner "Brunnenbuberl" am Karlsplatz. Silber, hohl gegossen und ziseliert, als Augen eingesetzte, geschliffene Edelsteine, die Siegelfläche mit geschnittenem Monogramm "MG", im Rücken gravierte Signatur "M. Gasteiger". Feingehaltsstempel "800". Höhe 10 cm, 69 g. Dazu zwei Briefe 1924/25 und eine Karte 1899 an einen befreundeten Doktor sowie verschiedene Aufnahmen seiner Skulpturen.
Mathias Gasteiger (1871 - 1934) wurde in München geboren und besuchte dort die Akademie. Zahlreiche Münchner Brunnen wie das berühmte "Brunnenbuberl" am Karlsplatz, der Dianabrunnen und das Reiterstandbild auf der Rennbahn in Riem sind seine Werke. Auf der Berliner Kunstausstellung erhielt er schon mit 22 Jahren eine Goldmedaille und war bald so angesehen, dass er in Schloss Deutenhofen bei Dachau eine Bildhauer- und Malerschule gründete. In Utting-Holzhausen am Ammersee befindet sich das Gasteiger-Haus mit Museum.

Zustand: I Limit: 1500 EURO
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Zuschlag 1600 EURO

Los Nr. 148
Email-Tabatière,
deutsch um 1750. Rechteckige Tabatiere mit leicht gewölbtem, scharniergelagertem Deckel aus emailliertem Kupfer. Feuervergoldete Montierung. Allseitig fein gemalte Schlachten- und Lagerszenen in magentafarbener Grisaille-Malerei, umgeben von goldenen Rocaillekartuschen. Maße 4,5 x 9 x 7 cm.

Zustand: II Limit: 3500 EURO
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Los Nr. 149
Email-Tabatiere,
deutsch oder französisch um 1750. Rechteckige Dose aus emailliertem Kupfer mit leicht gewölbtem, scharniergelagertem Deckel. Feuervergoldete Montierung. Allseitige Trompe-L'Oeil-Malerei mit Karten, Kupferstichen und amourösen Briefen in französischer Sprache, umgeben von leicht reliefierten Blüten- und Rocailleornamenten. Auf der Innenseite des Deckels Damenportrait. Seitlich je eine ca. 22 mm große runde Öffnung für einen fehlenden Einsatz(?). Maße 5 x 8,5 x 6,5 cm.

Zustand: II Limit: 2800 EURO
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Los Nr. 150
Silberne Tabatiere,
deutsch um 1740. Silberne Dose mit scharniergelagertem Deckel. Deckel und Boden mit geschliffenem Einsatz aus buntem, venezianischem Milleflori-Glas. Die Außenseite mit fein graviertem Gitterdekor, dazwischen Kartuschen mit Landschaftsveduten. Innenseite mit Resten von Vergoldung. Ungedeutete Stadt- und Meistermarke, späterer Repunzierungsstempel. Durchmesser 4,5 cm.

Zustand: II-III Limit: 500 EURO
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Los Nr. 151
Goldene Tabatiere,
Paris um 1750. Ovale Dose aus zweifarbigem Gold (deux couleurs) mit scharniergelagertem Deckel. Guillochierter Dekor mit plastischen Palmettenbordüren und seitlichen Pilastern. Deckel und Boden dreifach gestempelt mit Jahresbuchstaben "M". Maße 6,5 x 2,5 x 5 cm, Gewicht 90 g.

Zustand: II Limit: 2600 EURO
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Zuschlag 2800 EURO

Los Nr. 152
Goldene Tabatière,
Paris um 1750. Rechteckige Dose mit scharniergelagertem Deckel und guillochiertem Dekor. Deckel und Boden mit Meistermarke "LP" (Louis Picasse) und Abnahme mit Jahresbuchstaben "K". Maße 2,5 x 6,5 x 4,8 cm, Gewicht 117 g.

Zustand: II Limit: 2000 EURO
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Zuschlag 2100 EURO

Los Nr. 153
Goldene Tabatière,
Paris um 1756. Rechteckige Dose mit scharniergelagertem Deckel. Guillochierter Dekor mit graviertem Rahmendekor. Deckel und Boden dreifach gepunzt. Stempel des Pächters Eloi Brichard (1756 - 1759) mit Jahresbuchstaben "P". Maße 7 x 3,2 x 5 cm, Gewicht 129 g.

Zustand: II Limit: 2200 EURO
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Los Nr. 154
Silbernes Zigarettenetui
um 1900 mit Emailmalerei. Auf dem Deckel in feiner, farbiger Handmalerei junge Dame in Parklandschaft mit Cupido, eingerahmt von reliefierten Rokoko-Ornamenten. Innen vergoldet. Silbermarken. 9,5 x 8 cm, 145 g.

Zustand: I-II Limit: 1000 EURO
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Zuschlag 1400 EURO

Los Nr. 155
Emaillierte Minaudière
um 1920. Silber, vergoldet, schwarz und weiß emailliert. Ovaler Querschnitt, auf dem Deckel aufgelegtes, verschlungenes Monogramm "EMG" (?) unter Königskrone. Innen zwei Schminkfächer mit Deckeln auf der einen bzw. ein großes Fach unter Spiegeldeckel auf der anderen Seite. Feingehaltspunzen "925" sowie Londoner Importmarken 1923. Ca. 8,4 x 4 x 3 cm, 161 g.
Angeblich aus dem Besitz von Prinzessin Margrethe von Dänemark (1895 - 1992).

Zustand: I-II Limit: 2500 EURO
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Los Nr. 156
Beschnitzte Dose,
kolonial-französisch um 1800. Spitzoval, aus einer Nussart gefertigt mit scharniergelagertem Deckel. Auf der Oberseite plastisch geschnitzte Abschiedsszene mit Reiter und sitzender Frau, die Unterseite mit floraler Bänderung und harfenspielendem Engel. Deckel mit Schwundriss. Länge 8,2 cm.

Zustand: II- Limit: 900 EURO
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Los Nr. 157
Empire-Kaminuhr,
Lesieur, Paris um 1810. Feuervergoldete Bronze. Lyra spielender Eros mit Bogen und Pfeilköcher auf vorderseitig reliefiertem Sockel mit Löwenfüßen. Signiertes Werk und Emailzifferblatt. Schlagwerk auf Glocke (Funktion nicht geprüft, Pendel nicht zugehörig, Glocke lose anbei, Schlüssel fehlt). Feine Verarbeitung. Breite 23 cm.

Zustand: II- Limit: 1800 EURO
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Zuschlag 2100 EURO

Los Nr. 158
Äquatorialsonnenuhr,
Augsburg, 18.Jhdt. Achteckiges, mit Blattwerk graviertes Gehäuse. Aufklappbare Skalen mit gefedertem Gnomon. Im Gehäuse Kompass mit fein gravierter Skala. Dazu Originaletui mit rötlich braunem Leder bezogen. Am Boden signiert "Johan Schrettegger in Augsburg". Durchmesser 5,8 cm.

Zustand: II Limit: 800 EURO
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Zuschlag 800 EURO

Los Nr. 159
Knotenstock mit Mohrenkopfknauf,
englisch, Ende 19.Jhdt. Gehstock mit Schuss aus Haselnuss mit gewachsenen Knoten. Der Knauf in Form eines Mohrenkopfes (bestoßen, Fehlstellen) mit eingesetzten Glasaugen, Mütze und Zigarette aus Elfenbein. Manschette aus Neusilber. Länge 64 cm.

Zustand: II-III Limit: 640 EURO
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Los Nr. 160
Portrait-Muschelcollage
im Stil von Giuseppe Arcimboldo, Italien um 1840. Plastisch aus Muscheln und Korallen gefertigte Halbbüste mit anhängender Perlenkette. Der Hintergrund mit seitlichem Muschel- und Korallenbesatz auf gedrucktem Papier. Im verglasten Holzkasten mit rs. Öse. Höhe 24 cm.
Giuseppe Arcimboldo, 1527-93, bekannt für seine bizarren Kompositionen aus Gemüse, Blumen und Muscheln.

Zustand: II Limit: 1200 EURO
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Zuschlag 1550 EURO

Los Nr. 161
Bleiverglastes Wappenfenster
um 1900. Hinterglas gemaltes Wappen mit Pfeilen und Kugeln sowie Turnierhelm. In eiserner Fassung, kleinere Sprünge. 70,5 x 46,5 cm.

Zustand: II- Limit: 480 EURO
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Los Nr. 162
Orientalische Gerichtsszene,
Salomon de Koninck (1609 - 1656) zugeschrieben. Öl auf Holz, parkettiert. Mehrfigurige (biblische?) Szene in weiter Architekturkulisse. Im Zentrum des Bildes der kniende Bittsteller, links davon der Richter in reicher, orientalischer Tracht, umgeben von Schreibern und Assistenten. In späterem, dunklem Flammleistenrahmen. Bildmaß 46 x 63 cm, Rahmenmaß 69 x 85 cm.
Salomon de Koninck ab 1630 Mitglied der Amsterdamer Lucasgilde. Bekannt für seine Genrebilder in der Manier Rembrandts.

Zustand: II Limit: 3200 EURO
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Los Nr. 163
Portrait eines Feldherren,
flämisch, Mitte 17.Jhdt. Öl auf Leinwand. Brustportrait eines barocken Feldherren in geschwärztem Pappenheimer-Harnisch. Den Blick zum Betrachter gewandt, die Linke auf dem Helm ruhend, in der Rechten einen Marschallstab haltend. Um den Hals einen spitzenbestickten Seidenschal mit Schmuckbrosche, an der Brust reich silberbestickte Schärpe. Im Hintergrund halb zur Seite geraffter Vorhang, dahinter Wolkenlandschaft. Restauriert mit Ergänzungen, doubliert. In hölzernem Flammleisten-Rahmen. Bildmaß 80 x 63, Rahmenmaß 94 x 77 cm.

Zustand: II Limit: 2000 EURO
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Zuschlag 2300 EURO

Los Nr. 164
Ungarischer Magnat,
Ende 18.Jhdt. Öl auf Leinwand. Halbportrait mit roter, fellverbrähmter Uniformjacke, grünem Umhang und agraffenbesetzter Pelzmütze. Auf dem rs. Keilrahmen Siegellack-Wappen. Im profilierten Goldrahmen. Bildmaß 57,5 x 72 cm. Rahmenmaß 64,5 x 77,5 cm.

Zustand: II- Limit: 850 EURO
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Zuschlag 1300 EURO

Los Nr. 165
Portrait eines jungen Mannes
um 1830. Öl auf Leinwand. Brustportrait in zeittypischer Tracht, dem Betrachter zugewandt vor dunklem Hintergrund. In reliefiertem, vergoldetem Stuckrahmen, etwas berieben, obere Rahmenleiste mit kleinen Rissen. Bildmaße 51 x 62 cm, gerahmt 67 x 80 cm.
Fein beobachtetes Portrait von hohem künstlerischem Rang.

Zustand: II+ Limit: 1100 EURO
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Zuschlag 1400 EURO

Los Nr. 166
Louis Frank - "Trojes".
Öl auf Leinwand und Keilrahmen, links unten signiert, betitelt und datiert "L. Frank - Trojes 1888". Ansicht der Trojes Silbermine in Zentralmexiko mit den Förderanlagen und -gebäuden, dem Dorf mit Kirche, den Hütten der Minenarbeiter sowie den Häusern der Aufseher. Idyllische Szene mit Personenstaffage. In vergoldetem Stuckrahmen, 77,5 x 101,5 cm.
Louis Frank, australischer Maler, seine zahlreichen Werke datieren zwischen 1879 und 1900. Die Trojes Mine nahe Maravatio wurde in der 80er Jahren des 19.Jhdts. durch die Aquarelle von Thomas Moran (1837 - 1926) bekannt.

Zustand: II Limit: 6500 EURO
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Zuschlag 6500 EURO

Los Nr. 167
David mit dem Haupt des Goliath,
Kopie des 19.Jhdts nach Caravaggio. Öl auf Leinwand. Auf der Rückseite beschriftet und signiert "N. de Carolis". In zeigenössischem, goldfarbenem Holzrahmen (leicht beschädigt). Bildmaß 125 x 101 cm, Rahmenmaß 137 x 113.
Das 1609 - 10 entstandene Original Caravaggios befindet sich heute in der Sammlung der Villa Borghese.

Zustand: II Limit: 720 EURO
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Los Nr. 168
Rückkehr von der Falkenjagd,
deutsch/flämisch, wohl 19.Jhdt. Gemälde, Öl auf Holz, links unten monogrammiert "CL.W". Bei Abenddämmerung kehrt ein vornehmer Jäger zu Pferde, begleitet von seinem Falkner und Jagdhund in die Stadt zurück. Meisterlich gemalte, mittelalterliche Stadt mit Figurenstaffage. Ungerahmt. 37,5 x 48,5 cm.

Zustand: II Limit: 1600 EURO
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Zuschlag 1600 EURO

Los Nr. 169
Stillleben mit Morion und Schalenrapier,
deutsch, 19.Jhdt. Öl auf Leinwand. Gut gemaltes Sujet mit Rosen und Waffen auf einem Stuhl. Restaurierter Riss. In schwarzem Holzrahmen, 62 x 80 cm. Bildmaß 40 x 58 cm.

Zustand: I- Limit: 260 EURO
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Zuschlag 420 EURO

Los Nr. 170
Theodor Rocholl (1854 - 1933) - Landsknechte auf der Flucht.
Öl auf Leinwand. Eine Gruppe von Landsknechten auf der Flucht vor einem aufgebrachten Bauernhaufen. Unten links signiert und datiert "Th. Rocholl 1878". Rechts oben und mittig links minimale Fehlstellen. In vergoldetem Stuckrahmen. Bildmaße 97 x 49 cm, gerahmt 130 x 72 cm.
Rocholl studierte in Düsseldorf und München und nahm an der deutschen China-Expedition 1900/01, am Ersten Weltkrieg und an zwei türkischen Kriegen als Kriegsmaler teil.

Zustand: II Limit: 1500 EURO
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Zuschlag 2100 EURO

Los Nr. 171
Schlachtengemälde
aus den griechischen Befreiungskriegen. Karl von Blaas, Nauders/Tirol 1815 - 94 Wien. Öl auf Karton. Bewegte Schlachtenszene mit umfangreicher Personenstaffage vor Stadtkulisse. Mittig unten signiert "C. v. Blaas". Hinter Glas, im vergoldeten (leicht beschädigten) stuckverzierten Holzrahmen. Bildgröße 21,5 x 27 cm. Rahmen 44 x 50 cm.
Karl von Blaas, Historienmaler, geb. 28.4.1815 in Nauders, gest. 19.3.1894 zu Wien. Studium und Akademieprofessor in Venedig und Wien.

Zustand: II- Limit: 900 EURO
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Zuschlag 1600 EURO

Los Nr. 172
Winterliche Rehhatz,
Moritz Müller, datiert 1881. Öl auf Leinwand. Waldlichtung mit drei, vor einem Jagdhund fliehenden Rehen. Im Hintergrund zielender Jäger. Rechts unten signiert. Gerahmt. Bildmaß 28 x 45 cm, Rahmenmaß 39 x 46 cm.
Moritz Müller (1841 - 1899), bekannter Jagd- und Wildmaler, tätig in München.

Zustand: II Limit: 600 EURO
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Zuschlag 720 EURO

Los Nr. 173
Moorteich mit Enten,
Moritz Müller. Öl auf Pressspanplatte. Schilfbewachsener Moorsee mit einfliegenden Enten. Rechts unten signiert "M. Müller München". In reich profiliertem, goldfarbenem Rahmen. Bildmaß 41,5 x 32 cm, Rahmenmaß 58 x 46 cm.
Moritz Müller (1841 - 1899), bekannter Jagd- und Wildmaler in München.

Zustand: II Limit: 800 EURO
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Zuschlag 1100 EURO

Los Nr. 174
Werner Wilhelm Gustav Schuch - "Aus der Zeit der schweren Not".
Öl auf Leinwand. Schwedische Soldaten, Artillerie und Musketiere, aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges über eine Anhöhe ziehend. Im Hintergrund ein geplündertes Dorf mit brennender Kirche, darüber ein dräuender Himmel. Leichte Craquelierung im Bereich der Figuren, winzige Fehlstellen, Kanten etwas bestoßen. Ungerahmt, 191 x 137 cm.
Schuch (1843 - 1918) studierte zunächst Architektur, wandte sich dann aber der Malerei zu und betätigte sich hauptsächlich als Schlachten- und Landschaftsmaler. Seine Werke hingen in bedeutenden Museen in Berlin, Breslau, Dresden, Hamburg und vielen anderen deutschen Städten. S.a. Thieme-Becker Bd. XXX, S. 308 und Boettcher, "Malerwerke des 19. Jahrhunderts", Bd. 2, S. 668.
Provenienz: Nationalgalerie Berlin, später Privatbesitz.

Zustand: II Limit: 4900 EURO
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Los Nr. 175
Voralpenlandschaft,
Öl auf Leinwand, auf Pressspan aufgezogen. Wurzelstöcke vor hügeliger Landschaft. Links unten undeutlich bezeichnet "...Oct.86". Rückseitig Nachlassstempel Prof. Otto Recknagel. In profiliertem, goldfarbenem Rahmen. Bildmaß 22 x 29 cm, Rahmenmaß 31 x 38 cm.

Zustand: II Limit: 160 EURO
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Zuschlag 180 EURO

Los Nr. 176
"Reiterschlacht".
Öl auf Kupferblech, Historismus, unsigniert. Antikisierendes Schlachtengetümmel vor einer Burg. Kleine Beschädigungen. 17 x 22 cm. In Holzrahmen, 34,5 x 40 cm.

Zustand: II Limit: 300 EURO
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Zuschlag 520 EURO

Los Nr. 177
Alpenlandschaft,
Öl auf Leinwand, auf Pressspan aufgezogen. Berglandschaft mit Tannen. Links unten bezeichnet "Roßalm (?) Mai 89" und signiert "O. Gerstenmark (?)". Rückseitig Nachlassstempel "Prof. Otto Recknagel". In profiliertem, goldfarbenem Rahmen. Bildmaß 30 x 22,5 cm, Rahmenmaß 39 x 31 cm.

Zustand: II Limit: 160 EURO
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Zuschlag 260 EURO

Los Nr. 178
Zwei Portraits,
Öl auf Holz. Historismus im Stil der Renaissance. Brustportraits eines bärtigen Mannes in Pelzhaube nach rechts gewandt. Brustportrait einer Frau mit weißer Haube nach links gewandt. Kleine Kratzer, leicht craqueliert. Beide Portraits in profiliertem, vergoldetem und versilbertem Rahmen mit Altersspuren. Bildmaße jeweils 27 x 35 cm. Maße gerahmt 41,5 x 49,5 cm.

Zustand: II Limit: 500 EURO
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Zuschlag 560 EURO

Los Nr. 179
Jagdstillleben,
Carl Jutz, datiert 1896. Öl auf Leinwand. Erlegter Hase vor Hauswand mit efeubewachsenem Spalier. Rechts oben signiert "Carl Jutz 96". In hölzernem, teilvergoldetem Rahmen. Bildmaß 114 x 82 cm, Rahmenmaß 125,5 x 92,5 cm.
Abgebildet in: Carl Jutz, ein Düsseldorfer Tiermaler aus Windschläg, Offenburg 1992. Tafel 53, S. 72.
Carl Jutz (1838 - 1916), bekannter Tiermaler, tätig in Baden, München und Düsseldorf.

Zustand: I-II Limit: 6500 EURO
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Los Nr. 180
Landsknechtschlacht,
Gemälde, Öl auf Leinwand, Paris um 1900. Im Vordergrund Anhöhe mit zwei gefallenen Landsknechten. Dahinter wildes Schlachtengetümmel zweier aufeinander prallender Heerhaufen. Links unten signiert "L.A. Paris". In aufwändigem, reich profiliertem Stuckrahmen (leicht bestoßen). Bildmaß 43 x 59, gerahmt 71 x 85,5 cm.

Zustand: II Limit: 1800 EURO
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Los Nr. 181
Wasserburg Pfalzgrafenstein bei Kaub.
Öl auf Leinwand, Ende 19.Jhdt. Blick über den Rhein auf die Wasserburg, im Hintergrund die Stadt Kaub und die Burg Gutenfels darüber. In ebonisiertem und vergoldetem Profilrahmen, rechts leicht bestoßen. Bildmaße 40 x 30 cm, gerahmt 57 x 47 cm.

Zustand: II Limit: 1100 EURO
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Los Nr. 182
Supraporte,
Öl auf Leinwand um 1900. Drei Personen in antikisierenden Gewändern vor Architekturstaffage in gemaltem, ovalem Rocaille-Rahmen. Oben mittig kleine Fehlstellen. Vergoldeter Stuckrahmen in den Ecken mit Akanthusmotiven. Bildmaße 79 x 41 cm, gerahmt 92 x 53 cm.

Zustand: II- Limit: 1200 EURO
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Zuschlag 1300 EURO

Los Nr. 183
Eingangsportal von Schloss Weyl,
Achstetten bei Laubheim, datiert 1904. Öl auf Leinwand. Dreiflügelige Toranlage mit weiblicher Figur zwischen hohen Bäumen. Schöne Licht- und Schatteneffekte. Links unten signiert "A. Reuttner v. Weyl 1904". Gerahmt, 66 x 95 cm.

Zustand: II Limit: 720 EURO
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Zuschlag 850 EURO

Los Nr. 184
Rotwild an der Tränke,
Christian Kröner, datiert 1909. Aquarell auf Papier. Kapitaler Rothirsch an einer Waldtränke, im Hintergrund Hügellandschaft. Rechts unten signiert. In Passepartout, hinter Glas gerahmt. Blattmaß 25 x 36 cm, Rahmenmaß 51,5 x 62 cm.
Christian Kröner (1838 - 1911), bekannter Wild- und Landschaftsmaler in Düsseldorf.

Zustand: II Limit: 400 EURO
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Los Nr. 185
Genrebild.
Öl auf Holz, zwei Reiter vor der Dorfschmiede im Gespräch mit dem Schmied, rechts unten signiert "W. Velten". Schmaler, reliefierter, vergoldeter Rahmen, 15 x 10 cm. Gesamtgröße 32 x 26 cm.
Wilhelm Velten, Genremaler

Zustand: II Limit: 250 EURO
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Zuschlag 250 EURO

Los Nr. 186
Robert Völcker (1854 - 1924) - Frauenakt.
Öl auf Holz. Durch einen Schleier kaum verhüllte Frauengestalt auf fellbedecktem Lager und Kissen. Rechts oben signiert "Rob. Völcker München". In vergoldetem Profilleistenrahmen. Bildmaße 52 x 34 cm, gerahmt 60 x 42 cm.
Völcker studierte unter Pauwels an der Dresdner Akademie, lebte in München und war auf Genreszenen spezialisiert.

Zustand: II Limit: 800 EURO
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Zuschlag 1850 EURO

Los Nr. 187
Russische Ikone,
1.Drittel 19.Jhdt. Eitempera auf Holz. Darstellung der Gottesmutter mit Christuskind. Oklad aus feuervergoldetem Kupfer (stellenweise beschädigt), fein gravierte Marienkrone. Auf der Rückseite handgeschriebene Geschenkwidmung, datiert 1831. Maße 32 x 27 cm.

Zustand: II- Limit: 4000 EURO
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Los Nr. 188
Silberbeschlagene Ikone,
Russland, 1.Hälfte 19.Jhdt. Tempera auf Holz mit Silberoklad. Gottesmutter mit seitlichen Heiligen, überhöht von Gottvater. Reliefiert getriebenes, teilvergoldetes Oklat mit Rocaillen und Schriftkartuschen verziertem Rahmen. Größe 23,5 x 29 cm.

Zustand: II- Limit: 350 EURO
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Los Nr. 189
Kreuzigungsszene,
Hinterglasmalerei, Augsburg, 18.Jhdt. Christus am Kreuz mit trauernder Maria Magdalena vor stürmisch bewegtem Himmel. In vergoldetem und ebonisiertem, zeitgenössischem Rahmen. Bildmaße 18,5 x 25,5 cm.

Zustand: II Limit: 350 EURO
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Zuschlag 350 EURO

Los Nr. 190
"Orientalische Reiter",
Gouache auf Tuschevorzeichnung um 1830, darstellend drei orientalische (balkanische ?) Reiter mit gezogenen Säbeln. Bildgröße 10 x 15,5 cm, in Biedermeier-Holzrahmen.

Zustand: II+ Limit: 120 EURO
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Zuschlag 260 EURO

Los Nr. 191
Harnisch Heinrich IV.,
Aquarell, 19.Jhdt. Farbige Darstellung eines französischen Prunkharnisches aus der Zeit um 1600 mit fein ausgeführten Details. Darunter bezeichnet "Armure de Henri IV". In Passepartout. Blattmaß 34 x 24 cm.

Zustand: I-II Limit: 100 EURO
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Los Nr. 192
Ludwig Kühn (1859 - 1936) - Portrait Max Klingers,
Ende 19. Jhdt. Farbige Radierung auf Seide, Kopf des deutschen Symbolisten im Profil. Unten links bezeichnet "L. Kühn", ganz unten rechts signiert "L. Kühn." In vergoldetem, ornamentiertem Rahmen, minimal bestoßen. Bildmaße 24 x 31,5 cm, gerahmt 30 x 38 cm.
Kühn wurde 1878 Mitglied der Münchner Akademie und beschäftigte sich hauptsächlich mit Reproduktionsgrafik.

Zustand: II Limit: 300 EURO
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Zuschlag 380 EURO

Los Nr. 193
Harnischstudie,
Walter von Looz-Corzwarem (1874 - ?) um 1900/10. Aquarellierte Tuschezeichnung auf Papier. Fein ausgeführte Studie eines schwarz-weißen Trabharnisches mit zwei Stangenwaffen. Handschriftliche Bezeichnung der einzelnen Objekte mit Bleistift. Rechts unten signiert. Maße 36,5 x 29 cm.

Zustand: II- Limit: 200 EURO
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Zuschlag 340 EURO

Los Nr. 194
"Edelmann"
in der Tracht der 1.Hälfte d. 17.Jhdts. Aquarell, 20.Jhdt., unten rechts signiert "Sabzit"(?). In Passepartout und verglastem Rahmen. Blattmaße ca. 25 x 38 cm, Maße gerahmt 45 x 55 cm.

Zustand: I-II Limit: 150 EURO
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Zuschlag 220 EURO

Los Nr. 195
"Gerüsteter Mönch".
Aquarell, 20.Jhdt. Mönch im Ordenshabit mit Sturmhaube, Rapier und geschulterter Stangenwaffe. Unten rechts signiert "F. Sabzit"(?). In Passepartout und verglastem Rahmen. Bildmaße ca. 25 x 38 cm, Maße gerahmt 45 x 55 cm.

Zustand: I-II Limit: 150 EURO
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Zuschlag 260 EURO

Los Nr. 196
Bronze-Faun
im antiken Stil, 17./18.Jhdt. Tanzender Faun mit gelocktem Haar und zwei Zimbeln in den Händen. Auf späterem, mit Flammleisten gefasstem, achteckigem Holzsockel. Gesamthöhe 20 cm.

Zustand: II- Limit: 640 EURO
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Los Nr. 197
Soldat mit Helmbarte,
deutsch um 1870. Bronzierter Metallguss. Soldat mit antikisierender Rüstung, die Helmbarte hoch erhoben. Auf reich profiliertem Volutensockel. Höhe 60 cm.

Zustand: II Limit: 160 EURO
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Los Nr. 198
Pierre-Jules Mene,
(1810-1879), Araberhengst. Bronze. Stehender Hengst mit leicht zur Seite geneigtem Kopf auf ovaler Plinthe. Signiert "Mene". Höhe 21 cm.

Zustand: II+ Limit: 300 EURO
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Zuschlag 950 EURO

Los Nr. 199
Adrien Etienne Gaudez (1845 - 1902).
"Forgeron". Bronzefigur eines mit Schurz bekleideten Schmiedes am Amboss. Die Plinthe signiert "A. Gaudez", auf rundem Sockel, die vs. Kartusche bez. "Forgeron par A. Gaudez Hors-Concours". Höhe 44 cm.
A.E. Gaudez, französischer Bildhauer, tritt 1862 der Ecole des Beaux Arts bei, fertigt 1871 als Kriegsgefangener ein Denkmal in Magdeburg für die in Gefangenschaft gestorbenen Franzosen, sowie weitere in Alais, Neuilly, Perronnet oder Remiremont.

Zustand: I- Limit: 400 EURO
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Zuschlag 520 EURO

Los Nr. 200
Charles Octave Levy (1820 - 1899) - "Mineur".
Große Bronzeskulptur mit brauner Patina. Junger Bergmann mit nacktem, muskulösem Oberkörper und Grubenlampe am Gürtel. Die Hände auf die Spitzhacke gestützt. Die Plinthe signiert "Ch. Levy", vs. bezeichnet "Mineur par Ch. Levy - Salon des Beaux-Arts" und rs. mit französischem Bronze-Garantiestempel sowie Nummer "1272". Höhe 100 cm.
Charles Octave Levy, Pariser Bildhauer, Schüler von Toussaint, stellte seit 1873 im Pariser Salon Portraits und Genrestatuetten aus.

Zustand: II+ Limit: 9500 EURO
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Los Nr. 201
Charles Octave Levy (1820 - 1899) - "Faneur".
Braun patinierte Bronzeskulptur eines jungen Heuarbeiters mit nacktem Oberkörper und Heugabel. Die Plinthe signiert "Ch. Levy", vs. bezeichnet "Faneur par Ch. Levy - Salon des Beaux-Arts" und rs. mit französischem Bronze-Garantiestempel sowie Nummer "9422". Höhe 58,5 cm.
Charles Octave Levy, Pariser Bildhauer, Schüler von Toussaint, stellte seit 1873 im Pariser Salon Portraits und Genrestatuetten aus.

Zustand: I- Limit: 1800 EURO
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Los Nr. 202
Herkules,
deutsch, 19.Jhdt. Große, braunschwarz gefasste, dreiviertelplastische Holzfigur mit abgeflachtem Rücken. Ausdrucksvoll geschnitztes Gesicht und Muskulatur, um Kopf und Lende jeweils Blütenkranz, die rechte Seite mit langer Keule. Größe 168 cm.

Zustand: II Limit: 1500 EURO
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Los Nr. 203
Karikaturistische Bronzefigur
eines Doktors, 19.Jhdt. Dunkel patinierte Bronze. Der verschmitzt lächelnde Doktor mit dicken Augengläsern und langer Nase hält eine überdimensionierte Klistierspritze in Händen, umgehängt ein Aderlassgefäß. Als Kerzenleuchter gearbeitet mit Tülle im Kopf. Auf rundem Fuß. Höhe 33,3 cm.

Zustand: I-II Limit: 900 EURO
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Los Nr. 204
"Der Gladiator",
Büste von A. Bruyas, Wien um 1880. Bronzierte Keramik. Junger, muskulöser Gladiator mit figurengeschmücktem Helm. Sockel mit gekreuztem Schwert und Lorbeerzweig, seitlich signiert "A. Bruyas", rückseitig Herstellerstempel "Goldscheider, Wien". Leicht bestoßen. Höhe 58 cm.

Zustand: II Limit: 320 EURO
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Los Nr. 205
Dame auf einem Leopard,
Bronze, 19.Jhdt. Nackte auf einem Leoparden reitend, einen Schleier in der Hand. Auf schwarzem Onyx-Sockel mit gerundeten Kanten. Höhe 19 cm, Länge 21 cm.

Zustand: II Limit: 450 EURO
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Los Nr. 206
Muskelmann,
deutsch, 19.Jhdt. Gipsabguss mit eiserner Armierung. Anatomische, männliche Figur mit herauspräparierten Muskelsträngen auf runder Plinthe. Leicht bestoßen, Ausbruch am Sockel. Höhe 85 cm.

Zustand: II- Limit: 250 EURO
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Zuschlag 250 EURO

Los Nr. 207
Auffliegender Adler,
Bronzefigur, deutsch, 19.Jhdt. Adler mit Schnabel aus Elfenbein und ausgebreiteten Flügeln auf einem Felsen. Unregelmäßig geformter, schwarzer Marmorsockel. Seitlich signiert "R. Koch". Höhe 44 cm.

Zustand: II Limit: 1500 EURO
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Los Nr. 208
Landsknechtfigur,
deutsch um 1900. Bronzierter Metallguss. Figur eines Fähnrichs in reicher Renaissance-Tracht. Sockel aus zwei plastischen Löwen, einen Wappenschild haltend. Höhe 57 cm.

Zustand: II Limit: 250 EURO
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Zuschlag 250 EURO

Los Nr. 209
Reiterstandbild des Bartolomeo Colleoni,
Deutschland oder Italien um 1900. Bronze mit brauner Patina. Figur des italienischen Söldnerführers Bartolomeo Colleoni (1400 - 1475) nach dem berühmten Vorbild von Andrea del Verrocchio auf dem Campo Santi Giovanni e Paolo in Venedig. Gestufter Eichensockel. Höhe der Plastik 36 cm, mit Sockel 50 cm.

Zustand: I-II Limit: 800 EURO
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Los Nr. 210
Reiterstandbild des Bartolomeo Colleoni,
Italien um 1900. Bronze mit leichter, brauner Patina. Figur des Generalleutnants der Serenissima nach dem bekannten Vorbild des Andrea del Verrocchio (1435 - 1488) auf dem Campo Santi Giovanni e Paolo in Venedig. Auf bronzener Basis, unsigniert mit Gießereibezeichnung "nella Roma". Auf zweifarbigem, hohem Marmorsockel (nicht mit der Figur verschraubt). Zügel nicht montiert, beiliegend, Sockel minimal bestoßen. Höhe 42 cm, mit Sockel 69 cm.

Zustand: II- Limit: 750 EURO
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Los Nr. 211
Reiterstandbild des Bartolomeo Colleoni
von Andrea del Verrocchio (1435 - 1488), die Originalstatue steht in Venedig, Campo Santi Giovanni e Paolo. Metallguss, bronziert. Auf der Plinthe Signatur der berühmten römischen Gießerei Nelli, Fertigung vermutlich um 1930. Abgestufter Marmorsockel, auf der Stirnseite Spuren einer Plakette. Zaumzeug unvollständig, kleine Absplitterungen im Sockel. Höhe 63 cm.

Zustand: II-III Limit: 800 EURO
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Los Nr. 212
Merkur.
Bronzeskulptur, unsigniert, deutsch um 1900. Dunkel patiniert. Der nackte Götterbote mit geflügeltem Helm und Toga über dem Arm. Auf der runden Plinthe Marke "Garantirt Echte Bronze", vs. Reste einer Inschrift(?). Höhe 91,5 cm.

Zustand: II Limit: 1800 EURO
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Los Nr. 213
Osmanischer Pascha
um 1900. Schwarz gefasster Eisenguss. Sitzende Figur mit Säbel, Gebetskette und langer Pfeife. Auf rechteckiger, umlaufend gekehlter Plinthe. Höhe 15,5 cm.

Zustand: II Limit: 900 EURO
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Los Nr. 214
Bronzefigur einer Flötenspielerin
um 1900. Tanzendes, leicht bekleidetes Mädchen eine Flöte in ihrer linken Hand haltend. Viereckige Basis, signiert "FJ Illand"(?) und "FBR". Auf schwarzem Marmorsockel. Höhe 33,5 cm.

Zustand: II Limit: 250 EURO
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Zuschlag 250 EURO

Los Nr. 215
Carl Henckel, Sterbender Bison
um 1900. Kupfergalvano. Ausdrucksstarke Plastik eines stürzenden Bisons. An der rechten Flanke Verletzung, der indianische Speer fehlt. Auf rechteckiger Plinthe mit Signatur "Carl Henckel". Länge 49 cm.

Zustand: II Limit: 1000 EURO
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Los Nr. 216
Max Bezner,
Bronzebüste eines unbekannten Aristokraten, datiert 1913. Bronze, schwarz patiniert. Am Hals seitlich signiert "Max Bezner Paris 1913", rs. Gießereibez. "Hohwiller, Fondeur, Paris". Auf grün-weißem Marmorsockel. Gesamthöhe 52 cm.
Max Bezner arbeitete u.a. für die Kaiserliche Majolika-Werkstatt Cadinen und gab die Modelle für Büsten und Portraitmedaillons Kaiser Wilhelms II.
Sehr feine Arbeit.

Zustand: I-II Limit: 1800 EURO
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Los Nr. 217
Julius Schmidt-Felling (1895 - 1930) - Ritter,
Bronzefigur mit eingesetztem Gesicht aus Elfenbein, 1.Hälfte 20.Jhdt. Ritter in Plattenharnisch im Stil des späten 15.Jhdts., sein Schwert ziehend. Viereckige Basis mit angeschrägten Kanten, signiert. Sockel aus grünem Marmor. Höhe 36 cm.

Zustand: II Limit: 2600 EURO
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Los Nr. 218
Seneca der Jüngere.
Unsignierte Bronzebüste mit dunkler Patina. Darstellung des betagten, römischen Philosophen und Staatsmannes (4 v.Chr. bis 65 n.Chr.). Auf grünem Marmorsockel. Gesamthöhe 48 cm.
Hochwertige Arbeit.

Zustand: I- Limit: 1000 EURO
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Zuschlag 1000 EURO

Los Nr. 219
Götterbote Hermes.
Dunkel patinierte Bronzeskulptur, unsigniert. Hermes mit geflügeltem Helm und Sporen auf der Weltkugel sitzend, in der Rechten Schrifttafel, zu seinen Füßen der Caduceus mit Doppelschlange. Auf Marmor-/Holzsockel. Höhe 48,5 cm.

Zustand: I-II Limit: 1000 EURO
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Los Nr. 220
Christusbüste,
signiert und datiert "Jobst 1904". Bronze mit schwarzgrüner Patina. Ausdrucksstarke Darstellung des bärtigen Christus mit bedecktem Haupt. Am Sockel seitlich signiert. Höhe 46,5 cm.

Zustand: I-II Limit: 1200 EURO
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Los Nr. 221
Metallarbeiter,
Bronzeskulptur, deutsch, 20er Jahre. Detaillierte Darstellung eines Arbeiters einen Plan studierend, zu seinen Füßen verschiedene Bauteile. Auf der viereckigen Plinthe signiert "Schmidt-Felling". Viereckiger Sockel aus Serpentin und Holz. Höhe 101 cm, Gewicht ca. 40 kg.
Julius Schmidt-Felling (1855 - 1930) war in Berlin tätig.

Zustand: II Limit: 2000 EURO
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Los Nr. 222
Charakterkopf.
Bronze mit grünlicher Patina. Ausdrucksstarke Büste eines Mannes mittleren Alters mit wütend aufgerissenem Mund und wirrem Haar. Kleine Gussfehler, vermutlich Probeguss. Unsigniert. Auf schwarz lackierter, hölzerner Plinthe montiert. Höhe 64 cm.

Zustand: II Limit: 1800 EURO
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Los Nr. 223
Conrad Fehr (1854 - 1933) - Bronzebüste des Flavius Belisarius.
Darstellung als blinder, alter Bettler. Im Nacken signiert "Conrad Fehr". Auf grauweißem Marmorsockel mit vs. Betitelung "Belisar". Gesamthöhe 50 cm.
Der oströmische General und Feldherr des Kaisers Justinian I. kämpfte im 6.Jhdt. erfolgreich gegen die Sassaniden, Ostgoten, Hunnen oder die Vandalen in Afrika. 562 wurde er des Hochverrats angeklagt und soll der Belisar-Legende zufolge 565 als blinder Bettler in Konstantinopel gestorben sein.
Conrad Fehr, Graphiker und Bildhauer, studierte an der Münchner Akademie unter Benczur, Barth, A. Wagner und Löfftz. Als Bildhauer debütierte er 1896 auf der Großen Berliner Kunstausstellung. Einen Namen machte er sich vorrangig als Lehrer auf der von ihm 1892 gegründeten akademischen Schule für bildende Künste (Akademie Fehr).

Zustand: I-II Limit: 1200 EURO
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Los Nr. 224
Eugen Henke - Bronzebüste einer jungen Frau.
Braun patinierte Bronze, rs. monogrammiert und datiert "eh 1927", am Sockel nummeriert "2/6". Höhe 30 cm.
Eugen Henke, Münchner Bildhauer und Mitglied der Innviertler Künstlergilde.

Zustand: I- Limit: 1200 EURO
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Zuschlag 1200 EURO

Los Nr. 225
Fasan,
Bronzefigur, 20.Jhdt. Unter lebensgroße, detaillierte Figur auf ovaler Basis, schwarzer Marmorsockel. Die Basis signiert "Prof. Poertzer" und bezeichnet "Bildgießerei Kraas Berlin". Höhe 29, Länge 42 cm.

Zustand: II Limit: 200 EURO
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Zuschlag 260 EURO

Los Nr. 226
Il Campagnolo,
Bronze, Italien, 19./20.Jhdt. Zerlumpter Bauer, einen Mantel über der Schulter. Auf runder Basis, diese bezeichnet vs. "Campagnolo", rs. mit Gießereibezeichnung. Auf rundem Onyxsockel. Höhe 26 cm.

Zustand: II Limit: 150 EURO
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Los Nr. 227
Chasseur,
Galvanofigur, Frankreich, 20.Jhdt. Jugendlicher Jäger mit Flinte und erbeutetem Hasen, die Basis minimal eingerissen. Auf rundem, profiliertem und marmoriertem Holzsockel. Höhe 38 cm.

Zustand: II Limit: 150 EURO
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Los Nr. 228
Wisentbulle,
deutsch, Mitte 20.Jhdt. Eisenguss. Mächtiges Tier mit zum Angriff gesenktem Haupt. Auf rechteckiger Plinthe, seitlich Gießereiplakette der Firma Buderus. Länge 32 cm.

Zustand: I-II Limit: 300 EURO
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Los Nr. 229
Lili Sterzinger-Werth - Falke,
Bronze, 1.Hälfte 20.Jhdt. Expressive Skulptur auf quaderförmiger Basis, diese signiert "L. Sterzinger-Werth". Travertinsockel. Höhe 43 cm, Länge 44 cm.
Lili Sterzinger-Werth (geb. 1897) studierte bei Bazzaro in Mailand und an der Stuttgarter Akademie bei Habich. Zu ihrem Oeuvre gehören vor allen Dingen Tierskulpturen. S. Thieme-Becker, Vollmer, Bd. K - P, S. 41.

Zustand: II Limit: 600 EURO
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Los Nr. 230
Maurice Guiraud Riviere (1881 - ?).
Mann am Ruder, ca. 1920/30. Dunkel patinierte Bronze, installiert auf schwarzem Marmor. Athletischer Jüngling mit Lendenschurz stemmt sich gegen das Ruder. Am Unterrand signiert "Guiraud Riviere" und bez. "Etling Paris". Höhe 45 cm, Länge 62,5 cm. Die Marmorplinthe bestoßen.
Maurice Guiraud Riviere, bekannter Art-Deco-Künstler aus Toulouse, stellte in den 1920er und 30er Jahren zahlreiche Skulptur-Installationen im Pariser Salon aus.

Zustand: I- Limit: 1400 EURO
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Los Nr. 231
Hermann Haase-Ilsenburg (1879 - 1960) - Der Bergmann.
Dunkel patinierte Bronze, auf der Plinthe signiert "H. Haase", am Rand Gießereibez. "Akt. Ges. Gladenbeck, Berlin". Bergmann mit nacktem Oberkörper und Hut, am Hosenriemen seine Grubenlampe, die rechte Hand auf Spitzhacke gestützt. Höhe 70 cm. Ausdrucksstarke Arbeit.
Hermann Haase (der Zusatz Ilsenburg ist seinem Geburtsort entlehnt), in Berlin ansässiger Bildhauer von Genreskulpturen, stellte seit 1903 auf der Berliner Kunstausstellung aus.

Zustand: I-II Limit: 2200 EURO
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Los Nr. 232
Knud Knudsen (1916 - 1998) - Büste Gerhart Hauptmann
datiert 1967. Halbrelief in Gips mit Bronzepatinierung (kl. Fehlstellen).Überlebensgroße Darstellung des deutschen Dramatikers (1862 - 1946) und Nobelpreisträgers (1912). Am Hals signiert "K. Knudsen 67". Holzsockel. Höhe 61,5 cm.
Entstammt einem Zyklus von vier Hauptmann-Bildnisgrafiken, die 1936 in Rapallo entstanden. K. Knudsen, Vorbilder..., S. 32 und 33.
Mit Erwerb dieses Loses werden vom Einlieferer die Reproduktionsrechte übertragen.

Zustand: II+ Limit: 950 EURO
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Los Nr. 233
Knud Knudsen (1916 - 1998) - Büste Konrad Adenauer.
Gips mit goldfarbener Bronzepatinierung (kl. Fehlstellen). Darstellung des ersten Bundeskanzlers der Nachkriegszeit (1876 - 1967). Unsigniert, auf langer Stele mit stabilisierendem Aluminium-Kantrohr. Gesamthöhe 75 cm.
Mit Erwerb dieses Loses werden vom Einlieferer die Reproduktionsrechte übertragen.

Zustand: II Limit: 950 EURO
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Los Nr. 234
Knud Knudsen (1916 - 1998) - Bronzebüste Walter Scheel,
datiert 1979. Grün patinierte Bronze. Überlebensgroße Darstellung des deutschen Bundespräsidenten (1974 - 1979). Am Hals signiert "Knudsen 79" sowie Scheels Unterschrift. Bronzene Standplatte. Höhe 55 cm.
Knudsen studierte ab 1934 Jura und Volkswirtschaft und belegte Kurse in Akt- und figürlichem Zeichnen an der Hochschule für Bildende Künste bei K. Stumpff. Bis 1939 entstanden expressionistische Bildnisse und Plastiken, u.a. von Gerhart Hauptmann, Gustav Gründgens, Max Planck oder Ernst Barlach. Nach seiner Einberufung zur Luftwaffe mit Ausbildung zum Bordschützen wurde er Kriegszeichner, u.a. für eine Soldatenzeitung in Berlin. 1958 erhielt er in Bad Godesberg den Bundeskunstpreis des VdK Deutschland.

Zustand: I- Limit: 1400 EURO
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Los Nr. 235
Knud Knudsen (1916 - 1998) - Gipsbüste Walter Scheel,
datiert 1979. Gelb gefasst. Überlebensgroße Darstellung des deutschen Bundespräsidenten (1974 - 1979). Am Hals signiert "Knudsen 79" sowie Scheels Unterschrift. Hölzerner Sockel. Höhe 62 cm.
Mit Erwerb dieses Loses werden vom Einlieferer die Reproduktionsrechte übertragen.

Zustand: II- Limit: 950 EURO
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Los Nr. 236
Knud Knudsen (1916 - 1998) - Büste Theodor Heuss.
Gips mit Bronzepatinierung (kl. Fehlstellen). Überlebensgroße Darstellung des ersten Bundespräsidenten der BRD (1884 - 1963). Seitlich signiert "K. Knudsen" und undeutlich datiert. Der Gipssockel bestoßen, die Stele mit repariertem Bruch. Höhe 69,5 cm.
Heuss saß im Dezember 1958 drei Tage Modell, in seinen Tagebuchbriefen schrieb er am 4.12.1958 "In den letzten beiden Tagen in drei Sitzungen eine mächtige Büste für Frankfurt a.M. Der Plastiker, ein netter Kerl, brachte sie gleich in großer Form mit (und seine nette Frau...). Er selber will Barlachs Spuren folgen."
Mit Erwerb dieses Loses werden vom Einlieferer die Reproduktionsrechte übertragen.

Zustand: II- Limit: 950 EURO
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Los Nr. 237
Knud Knudsen (1916 - 1998) - Gipsbüste Ferdinand Porsche,
undatiert. Braune Fassung mit Resten einer grünen Fassung. Darstellung des legendären Autokonstrukteurs (1875 - 1951) in Normalgröße. Ohne Sockel. Höhe 42 cm.
Entstanden nach Skizzen aus der Vorkriegszeit und der ihm zu Verfügung gestellten Totenmaske Ferdinand Porsches. 1952 wurde das Original des Ferdinand-Porsche-Denkmals im Wolfsburger Schillerpark enthüllt.
Mit Erwerb dieses Loses werden vom Einlieferer die Reproduktionsrechte übertragen.

Zustand: II- Limit: 950 EURO
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Los Nr. 238
Knud Knudsen (1916 - 1998) - Büste John F. Kennedy,
datiert 1963. Gips mit grüner Bronzepatinierung (kl. Fehlstellen). Überlebensgroße Darstellung des 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika (1917 - 1963). Am Hals signiert "Knudsen 63". Der Sockel grau patiniert. Höhe 56,5 cm.
Entstanden nach Skizzen anlässlich des Kennedy-Besuchs im Juni 1963 in Frankfurt und Wiesbaden, vollendet am 20. November 1963. Zwei Tage später fielen die tödlichen Schüsse in Dallas. Das Original steht im Kennedy-Haus in Darmstadt.
Mit Erwerb dieses Loses werden vom Einlieferer die Reproduktionsrechte übertragen.

Zustand: II Limit: 1500 EURO
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Los Nr. 239
Knud Knudsen (1916 - 1998) - "Alter Herr".
Karikatur. Gips, unsigniert. Darstellung mit Monokel und zahlreichen Schmissen. Ein Ohr beschädigt, kl. Fehlstellen. Höhe 20 cm.
1944/45 entstandene, in Ton modellierte Kleinplastik.
Mit Erwerb dieses Loses werden vom Einlieferer die Reproduktionsrechte übertragen.

Zustand: II- Limit: 650 EURO
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Los Nr. 240
Knud Knudsen (1916 - 1998) - Arbeiterkopf,
undatiert, unsigniert Gips mit Goldfassung, der Sockel weiß. Darstellung eines vom Leben gezeichneten, älteren Herren. Gesamthöhe 32 cm.
Mit Erwerb dieses Loses werden vom Einlieferer die Reproduktionsrechte übertragen.

Zustand: II Limit: 750 EURO
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Los Nr. 241
Knud Knudsen (1916 - 1998) - "Bürokratie",
Karikatur, seitlich signiert "Knudsen". Gips, weiß gefasst. Das linke Augenglas des Zwickers fehlt. Höhe 17 cm.
Entstanden kurz nach dem Krieg "aus Ärger über Kartenstellenbedienstete und ihr hochmütiges Gebaren in meinem Mini-Atelier".
Mit Erwerb dieses Loses werden vom Einlieferer die Reproduktionsrechte übertragen.

Zustand: II- Limit: 650 EURO
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Los Nr. 242
Knud Knudsen (1916 - 1998) - Kruzifix,
Gips, grünlich gefasst. Unsigniert. Christus in langem Gewand mit Dornenkrone. 50 x 44,5 cm.
Mit Erwerb dieses Loses werden vom Einlieferer die Reproduktionsrechte übertragen.

Zustand: II- Limit: 500 EURO
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Los Nr. 243
Präpariertes Nilkrokodil,
Ägypten, 19.Jhdt. Hochwertiges, frühes Präparat mit schöner, brauner Patina. Schwanzspitze und Zehen beschädigt. Länge 94 cm.

Zustand: II- Limit: 150 EURO
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Zuschlag 360 EURO

Los Nr. 244
Straußenfuß.
Ausgestopfter Fuß eines Straußenhahnes auf ovalem Brett montiert. Oberer Beinabschluss in Form eines runden, profilierten Rahmens mit eingesetzter Messingplakette, darauf farbig gefasste Darstellung eines Straußes, bezeichnet "Oudtshoorn - South Africa". Länge ca. 24 cm, Höhe 21 cm.

Zustand: II Limit: 150 EURO
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Zuschlag 480 EURO

Los Nr. 245
Kleiner Elfenbeinzahn,
Afrika um 1900. Gebogener Zahn mit gelochter Spitze und Ansatz. Außenlänge 38 cm, Gewicht 263 g.

Zustand: II- Limit: 150 EURO
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Los Nr. 246
Walross-Stoßzahn.
Schön geschwungener Zahn, etwas gerissen. Graviert mit Szenen aus dem Leben der Eskimo und der polaren Fauna. An der Spitze kyrillische Inschrift und Jahreszahl "1974". Länge 42,5 cm, Gewicht 1,34 kg.

Zustand: II Limit: 350 EURO
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Zuschlag 350 EURO

Los Nr. 247
Walpenisknochen
mit eingeritzter Szene einer Walrossjagd. Beide Enden des Knochens etwas rissig, Anschnittstellen gedunkelt. Länge 43 cm.

Zustand: II Limit: 300 EURO
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Los Nr. 248
Sägefischschwert
um 1900. Ungewöhnlich großes Schwert eines kapitalen Fisches mit scharfen, nahezu vollständigen Zähnen. Montiert auf neuzeitlichem, eisernem Sockel. Schwertlänge 120,5 cm.

Zustand: II Limit: 500 EURO
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Zuschlag 630 EURO

Los Nr. 249
Sägefischschwert-Spazierstock,
England(?), 19. Jhdt. Schwert eines Sägefisches (Pristis pristis) symmetrisch zugeschliffen, Spitze durch eine Kupfermanschette verstärkt, Messing montierter Holzgriff mit Kugelknauf und Elfenbein gefütterter Öse für einen Handgelenksriemen. Länge 83 cm.

Zustand: II- Limit: 200 EURO
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Zuschlag 220 EURO

Los Nr. 250
Zwei Sägefischschwerter
um 1900. Stark unterschiedliche Größen mit jeweils nahezu vollständig erhaltenen Zähnen. Ein Exemplar auf Messingständer, das zweite mit Drahtöse. Länge 41 und 78 cm.

Zustand: II Limit: 250 EURO
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Zuschlag 460 EURO

Los Nr. 251
Sägefischschwert,
2.Hälfte 19.Jhdt. Kleines Sägefischschwert (Länge 36 cm) in Ausstellungskasten hinter Glas montiert. Rechteckiger Pappkasten mit Klappdeckel, die Außenseite mit marmoriertem Papier bespannt. Gedrucktes Etikett "Der Sägefisch". Größe des Kastens 42 cm.

Zustand: II- Limit: 80 EURO
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Los Nr. 252
Bettelschale
aus einer Frucht der Fächerpalme Lodoicea seychellarum gefertigt, vermutlich 19.Jhdt. Oberseite der Doppelnusshälften entfernt, um die Öffnungen umlaufender Ritzdekor. Länge 31 cm.
Äußerst seltene Frucht, die ausschließlich auf den Seychellen vorkommt und deren Export aus Artenschutzgründen verboten ist.

Zustand: II Limit: 1200 EURO
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Los Nr. 253
Dinosaurier-Ei,
Trias/Kreidezeit, Alter ca. 100 Mio. Jahre. Versteinertes Ei mit anhaftenden Resten des Nestbodens. Länge ca 17 cm.

Zustand: II- Limit: 650 EURO
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Los Nr. 254
Schildkröten-Fossilie,
Alter ca. 25 Mio. Jahre. Versteinerte Überreste einer Landschildkröte mit sichtbarem Kopf, Teilen des Panzers und der Wirbelsäule. Stellenweise nachbearbeitet. Größe 21 x 32 cm.

Zustand: II-III Limit: 500 EURO
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Los Nr. 255
Fisch-Fossilie,
Alter ca. 100 Mio. Jahre. Komplett erhaltener, stark gepanzerter Fisch mit gut erkennbaren Details. Dazu eiserner Präsentationsständer. Länge 58 cm.

Zustand: II Limit: 350 EURO
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Los Nr. 256
Versteinerter Schädel eines Auerochsen,
Mitteleuropa, Alter ca. 20.000 Jahre. Schädelplatte mit weit ausladenden Hörnern. Höhlenfund. Spannweite der Hörner 100 cm.
Seltenes Relikt der gewaltigen, wilden Rinder, die während der Steinzeit die Wälder Mitteleuropas bevölkerten.

Zustand: II-III Limit: 4000 EURO
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Los Nr. 257
Zahn eines Waldelefanten,
Alter ca. 100.000 Jahre. Versteinerter Backenzahn eines Waldelefanten (Palaeoloxodon antiquus). Größe ca. 22 cm.

Zustand: II-III Limit: 350 EURO
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Los Nr. 258
Mammut-Beckenknochen,
Alter ca. 20.000 Jahre. Versteinertes Fragment eines Beckenknochens mit erhaltener Pfanne für den Oberschenkelknochen. Größe ca. 77 x 58 cm.

Zustand: III Limit: 200 EURO
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Los Nr. 259
Mammutknochen,
Alter ca. 20.000 Jahre. Versteinertes Fragment eines Oberschenkelknochens mit gut erhaltenem Kniegelenk. Das Oberteil abgebrochen. Länge 75 cm.

Zustand: III Limit: 200 EURO
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Zuschlag 200 EURO

Los Nr. 260
Konvolut Knochenfunde.
Zwei Mammutknochen, Oberarmknochen (Länge 50 cm) und Rippe eines Jungtieres (Länge 75 cm), Alter ca. 20.000 Jahre, Fundort Scheldemündung, Holland. Drei Wollnashornknochen, rechter bzw. linker Oberarmknochen (Länge 36 cm bzw. 38 cm), Fundort Przemysl, Polen, sowie ein Unterarmknochen (Länge 50 cm) aus dem Pleistozän (Alter ca. zwei Mio. Jahre), Fundort Doggerbank, Holland.

Zustand: II Limit: 300 EURO
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Los Nr. 261
Mammutzahn,
ca. 10.000 v.Chr. Großer, versteinerter Backenzahn eines Mammuts. Größe 30 cm.

Zustand: III Limit: 200 EURO
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Los Nr. 262
Mammutzahn,
Alter ca. 20.000 Jahre. Versteinerter Backenzahn eines Mammuts mit krankhaft veränderter, langer Wurzel. Länge 23 cm.

Zustand: II-III Limit: 150 EURO
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Los Nr. 263
Kleiner Mammutzahn,
Alter ca. 20.000 Jahre. Versteinerter Backenzahn eines Jungtieres mit Resten der Wurzelkanäle. Größe 9 cm.

Zustand: II-III Limit: 150 EURO
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Los Nr. 264
Bernsteinbrocken,
Baltikum, Eozän, ca. 50 Mio Jahre v.Chr. Ungewöhnlich großes, gelbopakes Bernsteinstück mit größtenteils polierter Oberfläche. Seitlich drei kleine Löcher für eine ursprünglich befestigte Plakette o.ä. Länge 23 cm, Gewicht 1,07 kg.

Zustand: II Limit: 700 EURO
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Zuschlag 1050 EURO

Los Nr. 265
Bernsteinkonvolut.
Sieben Stücke mit verschiedenen Inklusen, darunter Spinnen, Fliegen und vegetabile Partikel. Fundort Palmnicken, russisch/litauisches Grenzgebiet. Länge der einzelnen Stücke zwischen 2 und 4 cm.

Zustand: II Limit: 150 EURO
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Zuschlag 260 EURO

Los Nr. 266
Kutschenkasse,
deutsch, 16./17.Jhdt. Eiserne, tonnenförmige Kassette mit punktverzierten Bandbeschlägen. Überfallriegel mit anhängendem Büchsenschloss (Schlüssel fehlt). Oberseite mit beweglichem Tragegriff, seitlich Scharnier und Öse für zweiten Riegel. Höhe 21 cm.

Zustand: II- Limit: 750 EURO
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verkauft

Los Nr. 267
Eisenbeschlagene Reisetruhe,
deutsch um 1700. Flache Truhe aus Eichenholz mit leicht gewölbtem Deckel. Durchbrochene und gravierte, eiserne Bandbeschläge, seitlich zwei tordierte Tragehenkel. Vorderseitig Schloss und zwei Fallriegel (unvollständig), Schlüssel fehlt. Im Inneren Seitenlade mit Klappdeckel. Maße 25 x 64 x 46 cm.

Zustand: II- Limit: 550 EURO
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Los Nr. 268
Buchenholz-Kästchen,
süddeutsch, Alpenraum um 1700. Gestiftete Holzkonstruktion, die Kanten mit Eisenblech verstärkt. Deckel mit eisernem Tragegriff, eiserne Bandangeln. Im Inneren Seitenlade mit Deckel. Beiliegend defektes Schloss. Reste von Farbfassung. Maße 17 x 28 x 16 cm.

Zustand: II-III Limit: 300 EURO
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Los Nr. 269
Kleine Kriegskasse,
deutsch um 1750. Rechteckige, eiserne Kassette mit Bandbeschlägen. Aufgelegte, getriebene Beschläge mit Blattornamentik. Frontales Schloss mit originalem Schlüssel. Gefederte Schlüssellochabdeckung mit Geheimmechanismus. Vorderseitig zwei Überfallriegel, seitlich zei bewegliche Tragehenkel. Maße 21 x 41 x 26 cm.

Zustand: II- Limit: 950 EURO
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Zuschlag 1100 EURO

Los Nr. 270
Eisenkassette,
deutsch, datiert 1755. Massive Kassette, Kanten mit geschwungenen, eisernen Auflagen verziert, verdecktes Schloss mit Schlüsselarretierung. Vorderseite mit Jahreszahl "1755". 32 x 19 x 21 cm.

Zustand: II Limit: 1200 EURO
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Los Nr. 271
Kleine Geldkassette,
deutsch, 18.Jhdt. Schwarzgefasste, bänderverstärkte Ganzeisenausführung mit zwei seitlichen Tragegriffen. Auf dem Deckel (durch Band) verdecktes Schlüsselloch mit seitlichen Schieberosetten für zwei innenliegende Riegel. Durch gewaltsames Öffnen beschädigtes Schloss, die Vorderseite mit Schließe für ein Vorhängeschloss. Maße 22 x 38 x 29 cm.

Zustand: II-III Limit: 550 EURO
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verkauft

Los Nr. 272
Reisekoffer,
alpenländisch, 18.Jhdt. Ovaler Koffer aus gebogenem und geschwärztem Fichtenholz mit leicht gewölbtem Deckel. Eiserne Bandbeschläge mit obenliegendem Tragegriff. Vorderseitiges, ergänztes Truhenschloss mit Schlüssel. Maße 28 x 58 x 40 cm.

Zustand: II- Limit: 300 EURO
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verkauft

Los Nr. 273
Holzkassette,
2.Hälfte 16. und 18.Jhdt. Eichenholz mit eisernen Beschlägen. Rechteckige, alte Schlossplatte mit Riegel und ergänztem Schlüssel, die Ecken als Lilien gearbeitet. Einfache, teils spitz auslaufende Bandbeschläge. Kleiner Tragegriff mit rhombischem Profil. 15 x 29 x 22 cm.

Zustand: II- Limit: 200 EURO
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Zuschlag 200 EURO

Los Nr. 274
Opferstock
mit Vorhängeschloss, süddeutsch um 1800. Schmiedeeisen, rechteckige Form, im Boden gelocht für die Befestigungs-Flügelschraube (vorhanden). 14,5 x 13,5 x 9 cm.

Zustand: II-III Limit: 280 EURO
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Los Nr. 275
Opferstock
mit Vorhängeschloss (ohne Schlüssel), deutsch, spätes 18.Jhdt. Schmiedeeisen, runde Form. Höhe 10,5 cm, Durchmesser 8 cm.

Zustand: II Limit: 200 EURO
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Zuschlag 280 EURO

Los Nr. 276
Opferstock
mit sehr gutem Vorhängeschloss, süddeutsch, 18.Jhdt. Schmiedeeisen, runde Form, im Boden gelocht zur Befestigung. Höhe 14 cm, Durchmesser 8 cm.

Zustand: II-III Limit: 250 EURO
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Zuschlag 380 EURO

Los Nr. 277
Kleiner Opferstock
mit Vorhängeschloss, süddeutsch, 19.Jhdt. Schmiedeeisen, eckige Form. 9,5 x 6,5 x 7 cm.

Zustand: II-III Limit: 150 EURO
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Zuschlag 220 EURO

Los Nr. 278
Kriegskasse,
norddeutsch um 1800. Korpus aus schweren Eichenbohlen mit eisernen Bandbeschlägen. Deckel mit Schlüssellochabdeckung, Schloss fehlt. Vorderseitig zwei Überfallriegel. Maße 37 x 52 x 39 cm.

Zustand: II Limit: 500 EURO
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Los Nr. 279
Kriegskasse,
deutsch um 1800. Rechteckige, eiserne Truhe mit Bandbeschlägen. Deckel mit zentralem Schlüsselloch, umgeben von Zierbeschlägen. Schauseitig zwei Fallriegel mit anhängenden Vorhängeschlössern. Seitlich zwei bewegliche Tragegriffe. Verschlossen, Schlüssel nicht vorhanden. Maße 41 x 65 x 43 cm.

Zustand: II- Limit: 1200 EURO
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Zuschlag 1300 EURO

Los Nr. 280
Eichenholz-Kästchen,
Balkanraum um 1800. Kästchen aus massivem Eichenholz mit eisernen, teils geschnittenen Bandbeschlägen. Deckel mit Klappgriff, eisernes Schloss, Schlüssel fehlt. Spätere türkise Farbfassung. Maße 11 x 31 x 24 cm.

Zustand: II-III Limit: 200 EURO
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Los Nr. 281
Großes Barock-Vorhangschloss,
deutsch um 1680. Mehrfach geschweifter Korpus mit Standfläche. Massiver, halbrunder Bügel mit einseitig geschlagener Kreuzmarke. Kastenförmige Schlossabdeckung mit Marke "H", die gefederte Deckelverriegelung defekt. Schlüssel mit quadratischem Hohldorn und gekrümmter Reide, Schlossmechanik schwergängig. Höhe 18 cm.

Zustand: II-III Limit: 800 EURO
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Zuschlag 800 EURO

Los Nr. 282
Konvolut Schlösser,
deutsch, 17. - 19.Jhdt. Eisen. Schweres Truhenschloss um 1800 mit dreifacher Verriegelung. Drei zugehörige Schlüssel mit aufwändigen Bärten. Ein Türschloss um 1700 mit Hohldornschlüssel. Ein Truhenschloss um 1700, Schlüssel fehlt. Dazu zwei Truhengriffe aus Messing, 19.Jhdt. Größe 17 bis 28 cm.

Zustand: II Limit: 300 EURO
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Los Nr. 283
Großes Vorhängeschloss
mit Schlüssel, deutsch um 1800. Schmiedeeisen. Verdecktes Schloss mit Sprungdeckel. Klassizistischer, geschnittener Dekor, rückseitige Federsperre. Höhe 15,5 cm.

Zustand: II- Limit: 250 EURO
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Zuschlag 320 EURO

Los Nr. 284
Großes Vorhängeschloss
mit Schlüssel, deutsch um 1800. Schmiedeeisen. Verdecktes Schloss mit Deckel. Klassizistischer Dekor, rückseitige Federsperre. Höhe 13,5 cm.

Zustand: II Limit: 200 EURO
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Zuschlag 420 EURO

Los Nr. 285
Großes Vorhängeschloss
mit Schlüssel, deutsch um 1800. Schmiedeeisen. Verdecktes Schloss mit Deckel (Haken defekt). Klassizistischer Dekor, rückseitige Federsperre. Höhe 13 cm.

Zustand: III Limit: 170 EURO
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Zuschlag 220 EURO

Los Nr. 286
Vorhängeschloss,
Russland um 1800. Eisen und Messing. Tonnenförmiges Schloss mit kräftigem Rundbügel. Unterseitiges Schlüsselloch mit Zierblende aus Messing. Schlüssel mit aufwändigem Vierkant-Hohldornschaft. Größe 10 cm.

Zustand: II Limit: 200 EURO
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Zuschlag 200 EURO

Los Nr. 287
Drei Schlösser,
deutsch, 18./19.Jhdt. Schmiedeeisen. Türschloss um 1700 mit Klinke und Verriegelungshebel. Schrankschloss um 1720 mit graviertem Kastendeckel, Mechanik leicht defekt. Großes Türschloss um 1800 mit Zierbeschlägen aus Messing. Ohne Schlüssel. Breite 21 bis 30 cm.

Zustand: II- Limit: 200 EURO
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Zuschlag 240 EURO

Los Nr. 288
Vier Schlüssel,
römisch bis 17.Jhdt. Ein römisch/germanischer Schiebeschlüssel und drei Hohldornschlüssel mit verschieden geformten Reiden. Gereinigte Bodenfunde. Länge 10 bis 18 cm.

Zustand: III Limit: 200 EURO
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Zuschlag 200 EURO

Los Nr. 289
Vier Schlüssel,
deutsch, 14./15.Jhdt. Schmiedeeisen. Zwei Volldornschlüssel mit rautenförmigen Reide. Ein Hohldornschlüssel mit runder Reide. Ein kleiner Hohldornschlüssel, die Reide mit stilisiertem Dreipass und querstehender Ringöse. Gereinigte Bodenfunde. Länge 7,5 bis 19,5 cm.

Zustand: III Limit: 500 EURO
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Zuschlag 500 EURO

Los Nr. 290
Drei Schlüssel,
deutsch, 14. - 18.Jhdt. Ein gotischer Volldornschlüssel mit rautenförmiger Reide. Ein Hohldornschlüssel mit runder Reide. Ein barocker Schiebeschlüssel mit Handhabe in Balusterform und Ringöse. Länge 13,5 bis 16,5 cm.

Zustand: III Limit: 300 EURO
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Zuschlag 300 EURO

Los Nr. 291
Sammlung Schlüssel,
deutsch, Frühmittelalter bis 19.Jhdt. Schmiedeeisen. Ein merowingischer Schlüssel mit aufwändig gestaltetem Bart. Drei gotische Schlüssel, dabei ein sehr großes Exemplar mit dreifachem Bart. Sechs Hohldornschlüssel und drei Volldornschlüssel, 17. - 19.Jhdt. Dazu ein Walzenschloss, 17.Jhdt. (Schlüssel fehlt) und ein Vorhangschloss des 19.Jhdts. mit Schlüssel. Überwiegend gereinigte Bodenfunde. Größe 4 bis 24,5 cm.

Zustand: II/III Limit: 150 EURO
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Zuschlag 160 EURO

Los Nr. 292
Neun Schlüssel,
deutsch, 17./18.Jhdt. Eisen. Zwei Hohldornschlüssel, sieben mit Volldorn. Vier Exemplare gereinigte Bodenfunde. Größe 6 bis 15,5 cm.

Zustand: II/III Limit: 120 EURO
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Zuschlag 120 EURO

Los Nr. 293
Großes, schmiedeeisernes Fenstergitter,
deutsch, 17./18.Jhdt. Geschmiedete und geschwärzte Vierkanteisen, ineinander gesteckt und verschmiedet, die senkrechten Stäbe rhombisch. Fünf Fehlstellen, ansonsten gut erhalten. Höhe 134 cm, Breite 104 cm.

Zustand: II-III Limit: 400 EURO
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Los Nr. 294
Konvolut Schmiedeeisen
18./19.Jhdt. Bestehend aus verschiedenen Türbeschlägen und einem kleinen Gitter. Teilweise durchbrochen und mit Kerbschnitt verziert. Längen von 57 bis 18 cm.

Zustand: III Limit: 100 EURO
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verkauft

Los Nr. 295
Schmiedeeisernes Fenstergitter,
deutsch, vermutlich 19.Jhdt. Flaches, geschwärztes Bandeisen, feines Rankengeflecht mit eingerollten, ausgeschmiedeten Enden und Blattverzierungen. Der kräftige Rahmen gelocht zur Wandbefestigung. Höhe 92 cm, größte Breite 66 cm.

Zustand: II-III Limit: 300 EURO
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Zuschlag 360 EURO

Los Nr. 296
Renaissance-Gitter
im Stil um 1600. Schmiedeeisen. Querrechteckiges Gitter mit zwei, teils plastisch getriebenen Meerjungfrauen, umgeben von Rankenornamentik mit gekerbtem Dekor. Dunkler, teils schadhafter Anstrich. 90 x 182 cm.

Zustand: III Limit: 260 EURO
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Zuschlag 380 EURO

Los Nr. 297
"Schlangen und Rosen".
Skulptur, 19.Jhdt. Eisen gegossen und geschmiedet. Drei ineinander verschlungene Schlangen, die von Rosenblüten und Blättern umrankt werden. Gute künstlerische Arbeit, unsigniert. Höhe 55 cm.

Zustand: II-III Limit: 350 EURO
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Zuschlag 460 EURO

Los Nr. 298
Einsatz-Amboss,
deutsch, 16.Jhdt. Schmiedeeiserne Ausführung mit konischem Vierkant- und Rundhorn. Der sechseckige Schaft mit verstärkter, kannelierter Standfläche und vierkantigem Einsatzdorn. Länge 41 cm.

Zustand: II- Limit: 800 EURO
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Los Nr. 299
Amboss,
deutsch, 16./17.Jhdt. Schmiedeeisen. Angedeutete Mittelsäule mit seitlich gestuften Füßen, einseitigem Horn und gelochter, rechteckiger Bahn. Höhe 27 cm, Gewicht 46,5 kg.

Zustand: II- Limit: 640 EURO
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verkauft

Los Nr. 300
Große Kaminsäge,
Westfalen, 18.Jhdt. Schmiedeeisen mit Messingauflagen. Ungewöhnlich große Kaminsäge mit schwerem Zahnrad-Kurbelkasten. Geschwungene Kurbelstange, seitlich Feststellhebel. Im oberen Bereich Zierapplikationen aus Messing, schön geschwungene Hängeöse. Mindestlänge 128 cm.

Zustand: II Limit: 800 EURO
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Zuschlag 800 EURO

Los Nr. 301
Ofenplatte,
deutsch um 1520, neuzeitlicher Nachguss aus Eisen. Rechteckige Platte mit Darstellung der Erschaffung Evas, des Sündenfalls, der Vertreibung aus dem Paradies und wie Kain Abel erschlägt in zwei Registern. Darunter Schriftzeilen in gotischer Minuskel. Maße 62 x 58 cm.

Zustand: II Limit: 150 EURO
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Zuschlag 300 EURO

Los Nr. 302
Zwei Ofenplatten,
deutsch 17.Jhdt. Eisenguss. Rechteckige Platte mit Darstellung der Hochzeit von Kanaa, umgeben von Roll- und Bandwerk. Obere linke Ecke beschädigt. Dazu Platte mit religiöser Darstellung in drei Arkadenbögen, darunter vier Schriftzeilen. Beide Platten stark korrodiert. Maße 70 x 62 und 69 x 71 cm.

Zustand: III-IV Limit: 250 EURO
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Los Nr. 303
Ofenplatte,
deutsch um 1720. Große, leicht konkav gewölbte Platte mit der Darstellung der Darbringung Jesu im Tempel in drei Arkadenbögen. Darunter teils korrodierte Inschrift in Blattkranz. Maße 72 x 77 cm.

Zustand: III- Limit: 200 EURO
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Los Nr. 304
Ofenplatte,
deutsch um 1750. Eisenguss. Rechteckige Platte mit reliefiertem, fünffach behelmtem Wappenschild. Auf der rechten Seite gesprungen. Maße 65 x 68 cm.

Zustand: II-III Limit: 150 EURO
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Los Nr. 305
Ofenplatte,
deutsch, datiert 1783. Eisenguss. Rechteckige Platte mit reliefierter Allegorie der Venus, umgeben von reichem Band- und Rankenwerk. Darunter Inschrift mit Datierung "1783". Maße 72 x 55 cm.

Zustand: II-III Limit: 200 EURO
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Zuschlag 360 EURO

Los Nr. 306
Zwei Ofenplatten,
deutsch um 1780. Eisenguss. Ein Exemplar mit Galanterieszene in oktagonalem Rahmen. Beschriftet "S:Laubacher Ofen". Die zweite Platte mit antikisierender Kampfszene in ovaler Kartusche. Beschriftet "Nassau-Weilburg" und "Weilmünsterer Ofen". Maße 71 x 54 cm und 66 x 48 cm.

Zustand: II-/III- Limit: 200 EURO
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Los Nr. 307
Ofenplatte,
deutsch um 1780. Eisenguss. Quadratische Platte mit reliefierter Darstellung von Fortuna mit Amor, umgeben von Ranken und dreifacher Rahmung. Maße 72 x 75 cm.

Zustand: II- Limit: 180 EURO
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Los Nr. 308
Zwei Ofenplatten,
deutsch um 1780. Eisenguss. Ein Exemplar mit sitzender, weiblicher, allegorischer Figur in oktagonalem Perlrahmen. Die zweite Platte mit winterlicher Galanterieszene in rundem Rahmen. Eine Ecke beschädigt. Maße 65 x 70 und 64 x 61 cm.

Zustand: II-/III Limit: 250 EURO
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Los Nr. 309
Drei Ofenplatten,
Eisenguss. Ein Exemplar um 1780 mit Darstellung einer barocken Vase. Eine um 1880 mit alpenländischer Genreszene. Dazu Platte (2.Hälfte 20.Jhdt.) mit Darstellung eines Winzers und historisierender Datierung "1735". Maße 61 x 48 cm, 40 x 58 cm und 48 x 34 cm.

Zustand: II/II- Limit: 200 EURO
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Los Nr. 310
Zwei Ofenplatten,
deutsch um 1800. Eisenguss. Klassizistische Platten mit reliefierter Antikenszene bzw. Blumenkorb, umgeben von verkröpftem Rahmen. Jeweils vier Montagebohrungen. Maße 67 x 55 und 67 x 70 cm.

Zustand: II-III Limit: 200 EURO
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Los Nr. 311
Zwei Ofenplatten,
deutsch um 1800. Eisenguss. Quadratische Platte mit Darstellung einer Venusstatue inmitten eines schilfbewachsenen Teiches. Die zweite Platte mit ornamentaler Darstellung zweier Greifen. Maße 71 x 75 und 67 x 70 cm.

Zustand: II-III Limit: 220 EURO
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Los Nr. 312
Renaissance-Leuchter,
Historismus, im Stil der 1.Hälfte des 17.Jhdts. Geschwärztes Schmiedeeisen. Tropfschale auf drei kleinen Standfüßen, Baluster- und scheibengegliederter Schaft, bekrönt von einem geschnittenen Kriegerkopf. Runde Tülle mit volutenverzierter Klemmfeder. Qualitätvolle Schmiedearbeit. Höhe 35 cm.

Zustand: II+ Limit: 250 EURO
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Los Nr. 313
Hostieneisen,
deutsch, 18.Jhdt. Schmiedeeiserne Zange mit verriegelbaren Griffenden. Die runden Backflächen poliert, einseitig fein gravierte Medaillons mit Kruzifix und "IHS"-Ornamenten. Länge 73 cm.

Zustand: II- Limit: 150 EURO
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Zuschlag 160 EURO

Los Nr. 314
Drei Waffeleisen,
Österreich, 18./19. Jhdt. Schmiedeeisen, die Teller auf der Innenseite kunstvoll graviert, verziert u.a. mit gekrönten österreichischen Doppeladlern, springendem Hirschen, Lamm Gottes etc. Durchmesser 15 cm bis 16 cm, Länge 75 cm bis 90 cm.

Zustand: II Limit: 200 EURO
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Zuschlag 290 EURO

Los Nr. 315
Waffeleisen,
Polen (?), datiert 1817. Schmeideeiserne Zange, die Griffenden verriegelbar. Die runden Backflächen mit graviertem Dekor. Einseitig Wappen mit umlaufender Umschrift, die Gegenseite mit Doppelkopfadler und Umschrift. Länge 82 cm.

Zustand: II-III Limit: 150 EURO
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Zuschlag 160 EURO

Los Nr. 316
Waffeleisen,
deutsch, 19.Jhdt. Schmiedeeisen. Runde, gravierte Backfläche mit historisierender Gravur. Die Zangenarme arretierbar. Länge 82 cm.

Zustand: II-III Limit: 100 EURO
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verkauft

Los Nr. 317
Zwei Wetzstähle,
deutsch, 19.Jhdt. Messing- und neusilbergefasst mit Holz- bzw. Hirschhorngriff. Ein Exemplar mit geätztem Wappen vom Heiligen Grab und gegenseitig datiert "1631". Längen 40 und 49 cm. Dazu ein Kratzwerkzeug für einen Hufschmied (bezeichnet "T. Dick") und ein langer (verbogener) Zimmermannsnagel.

Zustand: II Limit: 150 EURO
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Los Nr. 318
Zwei Wetzstähle,
Österreich, 19.Jhdt. Leicht gewölbte, gerade Stahlklingen mit stumpfen Spitzen und jeweils Schmiedemarke am Ansatz. Balusterförmig abgesetzte Messinggriffe mit Trageöse und tierkopfförmiger Klingenfassung. Länge 33 und 37 cm.

Zustand: II Limit: 70 EURO
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Los Nr. 319
Wetzstahl,
deutsch, Mitte 19.Jhdt. Flacher, klingenförmiger Stahl mit aufgenieteten, floralen Messingapplikationen am Heft. Der rechteckige Griff mit Knauföse. Länge 34,5 cm.

Zustand: II Limit: 20 EURO
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Los Nr. 320
Balkenwaage,
deutsch, 16./17.Jhdt. Leicht konischer Holzbalken mit beidseitigen Bohrungen als Skalierung. Geschnittenes, eisernes Waaggewicht in Schwertknaufform mit schmiedeeisernem Haken und zweifacher Aufhängung. Länge 30 cm.

Zustand: II Limit: 400 EURO
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Zuschlag 400 EURO

Los Nr. 321
Kamingabel,
italienisch, 17.Jhdt. Schmiedeeisen. Langer, sechskantiger, mit geschnittenen Balustern abgesetzter Schaft. Zweizinkig, mit durchbrochen gearbeitetem Knaufabschluss. Länge 87 cm.

Zustand: II Limit: 210 EURO
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Zuschlag 210 EURO

Los Nr. 322
Vier Teile altes Werkzeug,
deutsch um 1800. Schmiedeeisen und Holz. Ein hölzerner Stechzirkel, eine große Säge, eine Zimmermannshacke und ein Gertel. Größe 20 bis 105 cm.

Zustand: II/II- Limit: 200 EURO
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Los Nr. 323
Zwei Heuschneider,
18./19.Jhdt. Schmiedeeisen. Die Blätter mit halbmondförmigen Schneiden, seitlichen Trittstufen und Tüllen zur Schaftbefestigung. Ein Exemplar mit Monogramm "B.L.". Länge 55 cm.

Zustand: III Limit: 50 EURO
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Los Nr. 324
Sammlung Scheren,
deutsch, 19. und frühes 20.Jhdt. Unterschiedliche eiserne Scheren, dabei zahlreiche Spezialscheren wie Schneiderscheren, Streifenscheren, Kurvenscheren und zwei Teppichscheren. Teils mit Schmiedemarken. Dazu zwei Schränkzangen und drei Zuckerbrechzangen. Insgesamt 34 Teile. Größe 19 bis 33 cm.

Zustand: II Limit: 350 EURO
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Los Nr. 325
Sammlung Nussknacker,
deutsch, 19. und frühes 20.Jhdt. Eisen, teils vernickelt. 33 Exemplare, unterschiedliche Modelle. Größe 13 bis 21 cm.

Zustand: II/II- Limit: 280 EURO
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Los Nr. 326
Drei Aderlassgeräte,
sog. Aderschnäpper, deutsch, 1.Hälfte 19.Jhdt. Verschraubte Messing- bzw. Neusilberkörper mit jeweils oberseitigem Spannhebel und Springklinge. Geschnittene, seitliche, eiserne Auslösehebel. Ein Exemplar im Original-Etui mit zwei Ersatzklingen. Höhe zwischen 9 und 10 cm.
Aufgrund der großen Klingen vermutlich für Pferde verwendet.

Zustand: II+ Limit: 240 EURO
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Zuschlag 380 EURO

Los Nr. 327
Drei Schröpfköpfe,
Nürnberg, 16./17.Jhdt. Unterschiedliche Exemplare aus Messing. Einer mit gekehlter Außenseite und kleinem Knauf. Gereinigte Bodenfunde, zwei mit kleinen Restaurierungen/Ergänzungen. Größe 3 bis 4 cm.

Zustand: II-III Limit: 160 EURO
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Los Nr. 328
Anatomisches Präparat,
deutsch, 19.Jhdt. Echter menschlicher Unterkiefer mit drei erhaltenen Schneidezähnen. Die Knochenstrukturen allseitig in Tinte von Hand beschriftet. Größe 13 cm.

Zustand: II- Limit: 120 EURO
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Los Nr. 329
Sammlung Fingerhüte und Nähnadeln,
deutsch, 15.-17.Jhdt. Bronze und Messing mit unterschiedlicher Patina. Zwölf unterschiedliche Fingerhüte mit gebohrten und geschlagenen Vertiefungen. Dazu sieben Nähnadeln, dabei ein Exemplar mit blütenverziertem Knauf. Größe der Fingerhüte 12 bis 20 mm, Länge der Nadeln 9,5 bis 11 cm.

Zustand: II-III Limit: 170 EURO
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Los Nr. 330
Sammlung Fingerhüte und Nähnadeln,
deutsch, 15. - 18.Jhdt. Messing mit bräunlicher Patina. 20 unterschiedliche Fingerhüte mit geschlagener bzw. gebohrter Lochung. Elf Nähnadeln, dabei zwei Exemplare mit Herstellermarke und eines mit Aufschrift "MAR". Gereinigte Bodenfunde. Größe 1 bis 17 cm.

Zustand: II-III Limit: 150 EURO
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Los Nr. 331
Drei Zapfhähne,
deutsch, 15. - 19.Jhdt. Messing, teils mit grünlicher Patina. Zapfhahn aus dem 15./16.Jhdt mit Dreipass-Knebel. Ein großes Exemplar aus dem 18./19.Jhdt. mit spitz zulaufendem Knebel. Dazu ein Hahn des 19.Jhdts. Zwei Exemplare gereinigte Bodenfunde. Größe 16 bis 22 cm.

Zustand: II/II- Limit: 100 EURO
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verkauft

Los Nr. 332
Sammlung Bodenfunde,
deutsch, 15./16.Jhdt. Schmiedeeisen. Eine Dochtschere, zwei Fußangeln, ein Messer mit figürlich geschnittenem Knauf. Dazu zehn Bolzenspitzen. Gereinigte Bodenfunde. Größe 6 bis 19 cm.

Zustand: III Limit: 200 EURO
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Los Nr. 333
Große Fischreuse,
deutsch, 19.Jhdt. Weidengeflecht mit zwei hintereinander liegenden Kammern. Die vordere mit Klapptüre zum Entnehmen des Fanges. Oberseitiger, geflochtener Tragegriff. Länge 165 cm.

Zustand: II Limit: 250 EURO
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Zuschlag 250 EURO

Los Nr. 334
Botanisierpresse,
19.Jhdt.(?). Holz, Stempel mit Schraubgewinde und zwölf Presseinsätzen. Dazu eine Kandare, deutsch 18./19.Jhdt.

Zustand: II/II- Limit: 120 EURO
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Zuschlag 120 EURO

Los Nr. 335
Drei Zollstöcke,
Wien und englisch, 19.Jhdt. Holz mit Messingscharnieren, zwei Exemplare mit gedruckter Zolleinteilung, einer bez. "London". Länge ausgeklappt 49, 63 und 91,5 cm.

Zustand: II- Limit: 100 EURO
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Los Nr. 336
Garnwinde,
Italien, 18.Jhdt. Massives, dreibeiniges Gestell aus Kastanienholz mit einfacher Kerbschnitzerei. Eingehängtes, vierspeichiges Garnrad. Einige Holzteile ergänzt, Radachsen eingelaufen. Höhe 80 cm. Dazu Teil eines geschnitzten, hölzernen Schöpflöffels für Bewässerungszwecke (Spannungsrisse im Löffel). Länge 46 cm.

Zustand: II-III Limit: 90 EURO
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Los Nr. 337
Grapen,
deutsch, 17./18.Jhdt. Bronze mit dunkler Alterspatina. Bauchiger Kessel mit verstärktem Rand auf drei Standbeinen. Kantige Ösen mit schmiedeeisernem Klapphenkel. Höhe 26 cm.

Zustand: II Limit: 300 EURO
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Zuschlag 360 EURO

Los Nr. 338
Sechs Mörser,
deutsch und Mittelmeerraum. Großer, schmiedeeiserner Mörser, süddeutsch 17./18.Jhdt. Drei gusseiserne Mörser, deutsch, 17./18.Jhdt., teils mit Randausbrüchen. Dazu zwei Messingmörser, 18./19.Jhdt. Größe 7 bis 19 cm.

Zustand: II/III Limit: 320 EURO
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Los Nr. 339
Ausguss in Löwenform,
deutsch oder flämisch um 1400. Messing mit grünlicher Patina. Plastischer Ausguss einer gotischen Messing-Schenkkanne. Vollplastischer Löwe, im Maul die Ausgussröhre. Gereinigter Bodenfund. Größe 8 cm.

Zustand: II- Limit: 250 EURO
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Zuschlag 560 EURO

Los Nr. 340
Beckenschlägerschüssel,
Friesland, 18.Jhdt. Große Platte aus Messingblech mit gebördeltem Rand. Reicher, getriebener, punzierter und gravierter Dekor. Im Spiegel Darstellung der Traubenträger, Fahne mit Zopfornamenten. Rand stellenweise durchgeputzt. Rückseitig angelötete Hängeöse. Durchmesser 53,5 cm.

Zustand: II-III Limit: 200 EURO
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Zuschlag 340 EURO

Los Nr. 341
Wasserbehälter,
süddeutsch, datiert 1771. Getriebenes Messing. Bauchiges Gefäß mit kurzem Ausguss auf profiliertem Standfuß. Seitlich zwei vernietete Ösen für den fehlenden Tragegriff. Scharniergelagerter Deckel mit getriebenem Monogramm "DLR" und Datierung "1771". Beschädigt, zwei alte Flickstellen aus der Gebrauchszeit. Höhe 25 cm.

Zustand: III Limit: 100 EURO
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verkauft

Los Nr. 342
Brotkessel,
alpenländisch um 1800. Getriebenes Kupfer. Flacher, zylindrischer Korpus mit Deckel. Seitlich zwei vernietete, eiserne Handhaben. Deckel mit getriebenem Kreuz und "IHS", tordierter Kupferhenkel. Durchmesser ca. 34 cm.

Zustand: II-III Limit: 130 EURO
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Los Nr. 343
Kupferkanne,
deutsch, datiert 1865. Handgearbeitete, bauchige Kanne mit scharniergelagertem Deckel. Seitlich graviert "M. Wöllner 1865". Höhe 24 cm.

Zustand: II+ Limit: 180 EURO
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verkauft

Los Nr. 344
Pfannenständer,
England, Mitte 19.Jhdt. Eiserner Rahmen auf drei hohen Standbeinen. Reich durchbrochene Platte aus Messing mit bekröntem Monogramm "VR" (Victoria Regina). Fein gedrechselter Hartholzgriff mit Abschlussknauf aus Messing. Der Rahmen mit Herstellerbezeichnung "Longfields". Länge 34 cm.

Zustand: II Limit: 300 EURO
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Los Nr. 345
Bettpfanne,
norddeutsch, 19.Jhdt. Mehrfach geflickte Schüssel mit scharniergelagertem, geometrisch gelochtem Deckel aus Messing. Der unterseitig umlaufende, schmiedeeiserne Rand mit langem Stiel. Länge 108 cm.

Zustand: II- Limit: 200 EURO
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Los Nr. 346
Teekessel und Asche-Eimer,
niederländisch, 19.Jhdt. Innen verzinnter Teekessel aus Kupfer mit geschwungenem Ausguss und hölzernem Griff. Höhe 20 cm. Der gedrechselte Eimer aus (etwas verwurmten) Holzdauben zusammengesetzt. Tragegriff und Asche-Einsatz aus Messing. Höhe 31 cm. Dazu zwei Kohlezangen.

Zustand: II Limit: 180 EURO
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Los Nr. 347
Ein Paar Ziervasen,
Historismus, 19.Jhdt. Jeweils aus Messing mit seitlich durchbrochenen Henkeln, die schwarze Fassung mit roter, silberner und goldener Ranken- und Blütenbemalung. Höhe je 21,3 cm.

Zustand: II Limit: 280 EURO
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Los Nr. 348
Historismus-Ziertablett,
deutsch um 1900. Metall, versilbert. Reich reliefierter Spiegel mit Darstellung des Lohengrin im Schwanenboot, umgeben von mittelalterlich gewandeten Kriegern. Versilberung leicht berieben. Rückseitig Modellnummer "11783" und Hängeöse. Breite 42 cm.

Zustand: II Limit: 70 EURO
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Los Nr. 349
Polizei-Hundehalsband,
deutsch um 1900. Ledernes Halsband mit aufgelegtem Kettengeflecht. Schauseitig rechteckige Metallplatte mit aufgenieteter Messingplakette "Polizeihund Rolf v. Gordon - Karl Lehnert - Rumburg". Verstellbarer Verschluss, Splint fehlt. Durchmesser 16 cm.

Zustand: II Limit: 220 EURO
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Zuschlag 280 EURO

Los Nr. 350
Schlittengeläut,
deutsch um 1900. Abgestepptes Lederhalfter mit 14 vernickelten Kugelschellen (eine beschädigt). Unterseitige, zweifarbige Zierquaste. Länge ca. 70 cm.

Zustand: II Limit: 60 EURO
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Los Nr. 351
Kuhglocke
um 1900. Einteiliger, gefalteter und vernieteter Eisenkorpus mit umlaufendem, erhabenem Wellenbandmotiv. Eiserner Klöppel. Breites Lederhalsband mit Zierstickerei und Eisenschließe. Gesamthöhe 65 cm.

Zustand: II- Limit: 50 EURO
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Los Nr. 352
Zwei Vasen und Straußenei,
19./20.Jhdt. Getriebener Kupferkorpus (kleines Loch) mit umlaufender Girlande und drei Löwenfüßen. Höhe 34 cm. Floral getriebene Kupfervase mit seitlichen Messingappliken und vier Füßen. Höhe 17 cm. Dazu ein einseitig gelochtes Straußenei. Höhe 14,5 cm.

Zustand: II Limit: 110 EURO
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Los Nr. 353
Schale mit Schlachtendarstellung,
deutsch, Ende 19.Jhdt. Bronzierter Kupferkorpus mit plastisch getriebenem Blütenrand und Schlachtenszene im Zentrum. Rs. Hängeöse. Breite 41,5 cm.

Zustand: II Limit: 80 EURO
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Los Nr. 354
Kerzenleuchter,
deutsch um 1700. Bronze. Leicht konische, seitlich gelochte Tülle mit runder Tropfschale, der vernietete Griff mit balusterabgesetzter Öse. Länge 20 cm.

Zustand: II- Limit: 150 EURO
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Los Nr. 355
Kragenleuchter,
koloniale Niederlande, 18.Jhdt. Bronze mit schöner Alterspatina. Profilierter Glockenfuß mit Balusterschaft, mittig eingesetzte, große Tropfschale. Die Tülle mit Blei ausgegossen, mittig schmiedeeiserner Dorn. Höhe 27 cm.

Zustand: II- Limit: 150 EURO
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Zuschlag 250 EURO

Los Nr. 356
Dochtschere,
Historismus im Stil um 1600. Messing. Aufwändig dekorierte Dochtschere nach einem Vorbild der Spätrenaissance. Auf dem tropfenförmigen Kastendeckel Frauenfigur mit Putti, die Griffarme aus halbplastischen Chyratiden gebildet. Länge 19 cm.

Zustand: II Limit: 200 EURO
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Los Nr. 357
Zwei Dochtscheren, eine Schere,
deutsch, 17. - 19.Jhdt. Schmiedeeisen. Dochtschere um 1700 mit einfachem, rechteckigem Dochtkasten. Balustergegliederte Griffe, Griffösen mit eingerollten Enden. Einfache Dochtschere, 19.Jhdt. Eine gefederte Schere, 17./18.Jhdt. mit Schmiedemarke. Länge 14,5 bis 20 cm.

Zustand: II- Limit: 200 EURO
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Zuschlag 220 EURO

Los Nr. 358
Kerzenleuchter,
England um 1850. Dunkler, gedrehter Nussholzschaft, Fuß und Tülle Silber überzogen. Herstellerstempel "WA" und Marken der Stadt Birmingham. Silberteile leicht angelaufen, altersgemäße Gebrauchsspuren. Höhe 25 cm.

Zustand: II- Limit: 160 EURO
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Zuschlag 360 EURO

Los Nr. 359
Ein Paar Wandblaker,
deutsch um 1850. Versilbertes Messing mit geprägtem Rocaillendekor. Rückseitig eiserne Aufhängevorrichtung. Vorderseite berieben, Kerzenhalter fehlen. Höhe 45 cm.

Zustand: II- Limit: 150 EURO
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Los Nr. 360
Leuchterpaar
aus Messing, deutsch(?), Ende 19.Jhdt. Dreiflammig, runde Standfüße, darauf jeweils ein Adler mit ausgebreiteten Schwingen. Ein Standfuß mit Reparaturen, eine Kerzentülle oberhalb der Tropfschale mit Bruchstelle. Höhe 30 cm.

Zustand: II- Limit: 120 EURO
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Zuschlag 150 EURO

Los Nr. 361
Kandelaber,
süddeutsch um 1900. Gedrechselter, braun gefasster Holzsockel mit floral gegossenem, durchbrochenem Messingaufsatz. Im Zentrum bekröntes, legiertes "IHS", zwei seitliche Kerzenhalter. Reste von Vergoldung. Höhe 41 cm. Dazu eine strahlenförmige Kreuzbekrönung aus versilbertem Messing mit zentralem "Auge Gottes", umgeben von vergoldetem Blütenkranz. Durchmesser 14,5 cm.

Zustand: II- Limit: 70 EURO
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Zuschlag 100 EURO

Los Nr. 362
Silberne Öllampe,
Historismus nach einem Vorbild der italienischen Hochrenaissance. Lampenkorpus in Form eines Satyrkopfes, Standfuß als Greifvogelklaue gestaltet. Höhe 22,5 cm, Gewicht 1050 g.

Zustand: II Limit: 400 EURO
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Zuschlag 520 EURO

Los Nr. 363
Lüsterweiblein,
deutsch um 1920/30. Aus Holz geschnitzte, farbig gefasste Frauenfigur in spätgotischer Tracht über zwei Tartschen. Rückseitig verschraubte Geweihstangen von fein geschmiedetem Eichenlaub umfangen, elektrifiziert, Funktionsfähigkeit nicht überprüft. Länge 82 cm.

Zustand: II+ Limit: 1000 EURO
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Zuschlag 1650 EURO

Los Nr. 364
Zinnbecher,
süddeutsch, 16./17.Jhdt. Konischer Trinkbecher mit Rillendekor. Boden mit eingegossener Rosette mit Darstellung eines Messkelches mit Kreuz im Strahlenkranz. Gereinigter Bodenfund. Höhe 10 cm.

Zustand: III Limit: 150 EURO
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Zuschlag 210 EURO

Los Nr. 365
Zinnkanne eines Müllers,
Iglau/Böhmen, datiert 1674. Schwere Kanne mit leicht konischem Mantel. Bandhenkel, scharniergelagerter Deckel mit kräftiger Daumenrast. Schauseitig gravierter Wappenschild mit Zunftzeichen der Müller und Monogramm "WM", darüber Datierung 1674. Auf dem Deckel graviertes Hauszeichen mit Monogramm "INN". Im Boden eingegossene Plakette mit Initalen "IMN" und "1671". Am Henkelansatz Stadtmarke von Iglau und Meistermarke des Zinngießers "IMN" (Hintze IV, 1321). Henkelansatz mit Reparaturstelle, teils verbeult. Höhe 29 cm.

Zustand: II-III Limit: 700 EURO
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Zuschlag 700 EURO

Los Nr. 366
Trinkkrug,
Schässburg/Siebenbürgen, 2.Hälfte 17.Jhdt. Zinn. Leicht konischer Korpus auf ausgestelltem Standfuß. Bandhenkel mit Reliefdekor, scharniergelagerter Deckel mit Federbuschdrücker und scheibengegliedertem Deckelknäufchen. Am Henkelansatz Stadtmarke von Schässburg und Marke des Zinngießermeisters "MH" (Hintze III, 2657). Stellenweise fleckig, vereinzelt Korrosionsspuren. Höhe 24 cm.

Zustand: II- Limit: 500 EURO
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Zuschlag 500 EURO

Los Nr. 367
Zinnstitze,
süddeutsch, 17.Jhdt. Kanne mit glockenförmig auslaufendem Mantel. Scharniergelagerter Deckel mit Umbo, Bandhenkel und Banddrücker. Schauseitig graviertes Monogramm "GAKM", auf dem Deckel bezeichnet "N 4". Boden mit eingegossener Rosette. Schwere Ausführung, Deckel am Rand etwas eingerissen. Höhe 22 cm.

Zustand: II- Limit: 280 EURO
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Los Nr. 368
Trinkkrug,
süddeutsch um 1700. Zinn. Leicht konischer Korpus, der Bandhenkel am Ansatz mit Maskaron. Scharniergelagerter Deckel mit Federbuschdrücker. Am Henkelansatz einzelne Korrosionsstellen. Höhe 18 cm.

Zustand: II- Limit: 200 EURO
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Los Nr. 369
Zwei Stitzen,
Schwaben, Ende 18.Jhdt. Zinn. Stitze mit glockenförmigem Mantel, flacher Deckel mit Eichelknauf. Der Mantel mit graviertem Blumendekor, monogrammiert "MVM". Auf dem Henkel undeutlich geschlagene Stadtmarke von Schwäbisch Gmund. Dazu Stitze mit glockenförmigem Mantel und konisch erweitertem Hals. Flacher Deckel mit Mittelbuckel. Auf dem Mantel gravierter Blattkranz. Henkel mit Marke des Heilbronner Meisters "IHS". Höhe 24,5 und 22 cm.

Zustand: II/II- Limit: 300 EURO
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Zuschlag 380 EURO

Los Nr. 370
Stitze und Schraubflasche,
süddeutsch, Ende 18.Jhdt. Zinn. Kleine Kanne, sog. "Schnabelstitze". Konischer Korpus mit Ausguss, scharniergelagerter Deckel und Bandhenkel. Dazu sechsseitige Schraubflasche mit beweglichem Tragehenkel. Deckel undeutlich gemarkt. Höhe 18 und 16,5 cm.

Zustand: II-/II-III Limit: 150 EURO
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verkauft

Los Nr. 371
Zinnkrug,
deutsch um 1800. Geflechelter Dekor, Deckel mit Kugeldrücker, innen Meistermarke. Henkel mehrfach repariert. Höhe 24 cm.

Zustand: II- Limit: 350 EURO
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Los Nr. 372
Kranenkanne,
nordwestdeutsch, 1.Hälfte 19.Jhdt. Birnförmige Kanne auf drei S-förmig geschwungenen Standbeinen mit hölzernen Kugelfüßen. Glockenförmiger Deckel mit Holzknauf. Vorderseitig fein profilierter Messinghahn, rückseitig geschwungener Henkel. Auf der Innenseite des Bodens bekrönte Rosenmarke, unterseitig monogrammiert "I.W.T.W.". Höhe 40,5 cm.

Zustand: II Limit: 200 EURO
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Los Nr. 373
Zinnstitze,
Historismus. Hohe Form, auf dem Deckel Wappenschild mit Adler, drei Füße in Form von Putti. Altersspuren, Boden eingedrückt. Höhe 37 cm.

Zustand: II Limit: 350 EURO
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Los Nr. 374
Kurfürstenteller,
Nürnberg, 17./18.Jhdt. Zierteller aus Zinn. Im Spiegel Darstellung eines Fürsten zu Pferde, im Hintergrund Stadtansicht. Auf der Fahne umlaufend sechs weitere Fürsten zu Pferd. Dazwischen Ranken- und Trophäendekor. Im Spiegel Marke des Nürnbergers Zinngießers und Formmachers "BO", auf der Rückseite geschlagene Nürnberger Gießermarke des Meisters "M(?)". Durchmesser 19,3 cm.

Zustand: II Limit: 350 EURO
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Zuschlag 360 EURO

Los Nr. 375
Satz von fünf barocken Zinntellern,
süddeutsch oder österreichisch um 1750. Fünf identische, schwere Zinnteller mit verstärktem Rand. Auf dem Boden ungedeutete Marke (Hintze VII, Nr. 1735). Durchmesser je 24 cm.

Zustand: II Limit: 180 EURO
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verkauft

Los Nr. 376
Zehn Zinnteller,
süddeutsch, 18.Jhdt. Runde Teller mit am Rand verstärkter Fahne. Die Fahne schauseitig teils mit gravierten Monogrammen. Auf der Rückseite geschlagene Zinngießermarken, darunter Marken aus Traunstein, Pfarrkirch, Augsburg und Frankfurt. Durchmesser 21,5 bis 24 cm.

Zustand: II/II- Limit: 350 EURO
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Zuschlag 630 EURO

Los Nr. 377
Neun Zinnteller,
süddeutsch, 19.Jhdt. Runde Teller, die Fahnen mit verstärktem Rand. Schauseitig teils gravierte Monogramme. Auf der Rückseite geschlagene Zinngießermarken, dabei Marken aus Nördlingen, Mühldorf und Eichstätt. Ein Teller ungemarkt und repariert. Durchmesser 21,5 bis 23,5 cm.

Zustand: II/II- Limit: 200 EURO
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Zuschlag 280 EURO

Los Nr. 378
Sieben Zinnteller,
süddeutsch, 19.Jhdt. Sechs flache Teller, eine flache Schüssel. Unterschiedliche Meistermarken, dabei Ansbach und Nürnberg. Teils mit graviertem Besitzernamen und Datierung. Ein Exemplar mit angelöteter Hängeöse. Durchmesser 22 bis 24 cm.

Zustand: II Limit: 120 EURO
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Los Nr. 379
Apothekergefäß,
Karlsbad, letztes Viertel 18.Jhdt. Zinn. Schwerer, zylindrischer Körper. Deckel mit gebogenem Henkel und zwei schmalen Zierfriesen. Die Deckelinnenseite mit Qualitätsmarke, Stadtmarke von Karlsbad und Meistermarke des Wenzel Hoffmann, Meister 1778 in Karlsbad. Teils fleckig. Höhe 28 cm.

Zustand: II Limit: 100 EURO
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Los Nr. 380
Barocke Zinnterrine,
Kirchheim, 2.Hälfte 18.Jhdt. Gedeckelte Schüssel mit zwei seitlichen Griffen. Der Deckel godroniert, gekehlter Knauf. Beide Teile mit graviertem Monogramm "CSchK". Auf dem Boden der Terrine dreifach geschlagene Engelsmarke des Zinngießermeisters Johann Georg Hutten, der von 1756 bis zu seinem Tode 1795 in Kirchheim tätig war. Durchmesser ohne Griffe 27 cm, Höhe 23 cm.

Zustand: II+ Limit: 200 EURO
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Los Nr. 381
Drei Öllampen,
deutsch, 18./19.Jhdt. aus Zinn. Ein Exemplar vom Ende des 18.Jhdts. mit offener Schale und eisernem Dochthalter. Auf dem Henkel undeutliche Marken. Dazu zwei Lampen des 19.Jhdts. mit geschlossenen Ölbehältern mit scharniergelagerten Deckeln. Ein Exemplar mit Räumnadel an Kette. Eine Lampe mit mehreren Reparaturstellen am Ölbehälter und Deckel. Höhe 25,5 bis 29,5 cm.

Zustand: II/II-III Limit: 150 EURO
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Los Nr. 382
Gewürzdose,
Nürnberg um 1820. Zinn. Rechteckige Dose mit Schiebedeckel. Vier Kugelfüße, Deckelknauf in Pinienzapfenform. Das Innere vierfach unterteilt. Auf dem Deckel die Marke des Nürnberger Zinngießermeisters "GCK". Maße 5,5 x 12 x 9 cm.

Zustand: II Limit: 150 EURO
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Los Nr. 383
Gravierte Zierplatte,
sächsisch, 1.Hälfte 19.Jhdt. Rechteckige Platte aus Zinn mit ganzflächiger Ziergravur. Zentrale Portraitkartusche mit Umschrift "Johann Frieder Böttger - Erfinder des Meissner Porzellans Anno 1702". Seitlich zwei sächsische Bergmänner im Blattkranz. An der Oberkante dreifach gemarkt. Größe 20 x 24 cm.

Zustand: II Limit: 350 EURO
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Los Nr. 384
Zwei Löffel,
deutsch, 16.Jhdt. Ein Exemplar aus Bronze mit tropfenförmiger Laffe und kurzem, abgewinkeltem Stiel. Laffe restauriert. Dazu stark korrodiertes Exemplar aus Zinn mit ovaler Laffe und kantigem Stiel. Gereinigte Bodenfunde. Größe 10,5 und 13 cm.

Zustand: III/IV Limit: 120 EURO
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Los Nr. 385
Löffel,
Niederlande oder England um 1600. Zinn mit dunkler Fundpatina. Tropfenförmige Laffe mit undeutlich geschlagener Rosenmarke. Runder, leicht konischer Stiel. Gereinigter Bodenfund. Länge 18 cm.

Zustand: II-III Limit: 150 EURO
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Los Nr. 386
Löffel,
Niederlande um 1600. Zinn, leicht fleckig. Tropfenförmige Laffe mit geschlagener, bekrönter Rosenmarke mit Monogramm "HH". Sechskantige, leicht konische Handhabe. Länge 16,5 cm.

Zustand: II Limit: 200 EURO
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Zuschlag 200 EURO

Los Nr. 387
Esslöffel,
deutsch, 1.Hälfte 17.Jhdt. Laffe aus Buchsbaumholz, Ausbruch am Rand restauriert. Silberner, leicht gravierter Griff mit Balusterknauf. Knauf gemarkt mit "F" in Raute. Länge 16 cm.

Zustand: II-III Limit: 500 EURO
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Zuschlag 500 EURO

Los Nr. 388
Bronzelöffel,
Niederlande (Rotterdam?), 17.Jhdt. Ovale Laffe mit deutlich geschlagener Marke (drei Löffel mit umlaufender Schrift). Flacher, seitlich gegrateter Stiel. Schöne Alterspatina. Länge 18,5 cm.
Vgl. "Opgravingen in Amsterdam", 1977, S. 318 und 319.

Zustand: II+ Limit: 200 EURO
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Los Nr. 389
Zwei Löffel,
norddeutsch/niederländisch um 1700. Zinn mit dunkler Alterspatina. Sogenannte "Rattenschwanzlöffel" mit ovalen Laffen und am Ende verbreiterten Handhaben. Ein Löffel monogrammiert "CB", beide gemarkt, ein Löffel mit Marken im englischen Stil und Aufschrift "London". Länge 19 und 20,5 cm.

Zustand: II- Limit: 200 EURO
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Los Nr. 390
Vier Löffel,
17. - 19.Jhdt. Einer aus Eisen mit runder Laffe, die Handhabe mit Sägezahnmarken, wohl steirisch, 17./18.Jhdt. Dazu drei Löffel Orient/Nordafrika aus Bronze bzw. Messing. Länge 18,5 bis 26 cm.

Zustand: II/II- Limit: 150 EURO
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Los Nr. 391
Zwei Löffel,
norddeutsch/niederländisch, 18./19.Jhdt. Zinn mit dunkler Alterspatina, mit runder Laffe und schlanken Handhaben. In den Laffen unterschiedliche Marken. Dazu Löffel mit flacher, runder Laffe, wohl 20.Jhdt. Länge je ca. 18 cm.

Zustand: II/II-III Limit: 150 EURO
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Los Nr. 392
Sterzinger Löffel
aus graviertem Horn, um 1800. Die Innenseite der Laffe mit Schriftkartusche, Außenseite mit Madonnendarstellung. Griff mit teils gefärbtem Ranken- und Blütendekor. Länge 21 cm.

Zustand: II Limit: 300 EURO
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Los Nr. 393
Apostellöffel,
England, 19.Jhdt. im Stil des 17.Jhdts. Silberner Löffel mit mehreren, teils historisierenden Punzen. Die Laffe schauseitig mit Darstellung der Grablegung Christi. Der Stiel bekrönt mit einer Heiligenfigur aus geschnitztem Elfenbein. Länge 16 cm, Gewicht 38 g.

Zustand: II Limit: 300 EURO
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Los Nr. 394
Drei historistische Silberlöffel
im Stil des 16.Jhdts. Reich reliefierte Stiele mit Figuren, Köpfen und Wappentieren. Unterschiedliche Ausführungen mit rückseitigem Portrait Kaiser Maximilians, polnischem Wappen und Allianzwappen Bourbon-Navarra für Frankreich. Länge 20,5 cm. Silberstempel. Gewicht zusammen 404 g. Sehr dekorativ.

Zustand: I-II Limit: 390 EURO
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Zuschlag 390 EURO

Los Nr. 395
Drei Tea-Caddies,
Russland, 2.Hälfte 19.Jhdt. Silber. Ein großer Caddy mit mehrfarbig emailliertem Dekor. Feingehaltstempel "84" mit Datierung "1891" und Herstellername "Klingert". Ein Caddy mit Griff aus glattem Silber, gestempelt "84" und datiert "1856". Dazu ein ungemarktes Exemplar mit Griff aus Ebenholz. Größe 9,5 bis 11 cm, Gewicht zusammen 65 g.

Zustand: II Limit: 200 EURO
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Los Nr. 396
Fünf Tea-Caddies,
England um 1900. Silber. Unterschiedliche Löffel aus Silber, teils graviert. Ein Exemplar mit Griff aus graviertem Perlmutt. Englische Feingehalts- und Abnahmestempel. Größe 5,5 bis 10 cm, Gewicht zusammen 63 g.

Zustand: II Limit: 200 EURO
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Los Nr. 397
Vier Tea-Caddies,
deutsch und französisch, 19./20.Jhdt. Unterschiedliche silberne Löffel, ein Exemplar graviert. Unterschiedlich gemarkt. Dazu ein Zuckerlöffel, deutsch um 1830. Größe 7 bis 10 cm, Gewicht zusammen 57 g.

Zustand: II Limit: 200 EURO
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Los Nr. 398
Sieben Tea-Caddies,
deutsch und englisch, 19./20.Jhdt. Unterschiedliche Löffel. Zwei Exemplare aus Silber, drei versilbert, zwei aus Kupferlegierungen. Teils graviert und monogrammiert. Größe 7,5 bis 10 cm.

Zustand: II/II- Limit: 150 EURO
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Los Nr. 399
Hostienlöffel,
deutsch oder französisch, 19.Jhdt. im Stil des 17.Jhdts. Silber, ungemarkt. Reich verzierte, durchbrochene Laffe, in zentraler Kartusche Heiligendarstellung. En suite verzierter Stiel, auf der breiten Handhabe Verkündigungsdarstellung. Länge 19 cm, Gewicht 39 g.

Zustand: II Limit: 150 EURO
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Los Nr. 400
Vier sakrale Löffel,
Russland um 1900. Silber. Schwer vergoldeter Löffel mit gravierter Laffe, der Stiel mit Knotendekor und Kreuzbekrönung. Zwei Löffel mit graviertem Dekor. Alle drei mit Feingehaltsstempel "84" und Meistermarken. Dazu ein kleiner, einfach gemarkter Löffel mit Kreuzdurchbruch. Länge 9 bis 20 cm, Gewicht zusammen 158 g.

Zustand: II Limit: 250 EURO
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Los Nr. 401
Zwei sakrale Löffel,
Russland um 1908. Großer Oblatenlöffel aus vergoldetem Silber. Schauseitig mehrfarbig emaillierter Dekor (kleine Fehlstellen). Dazu ähnliches Exemplar aus Silber mit graviertem Dekor. Beide Exemplare mit Feingehaltsstempel "84" und Meistermarke. Länge 30 und 22,5 cm, Gewicht 127 und 55 g.

Zustand: II-/II Limit: 250 EURO
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Los Nr. 402
Geschnitztes Zierbesteck,
Russland um 1900. Messer, Gabel und Löffel aus Birkenholz. Reich geschnitzte Griffe mit Darstellungen vielfiguriger, sakraler Szenen. Länge 21 bis 24 cm.

Zustand: II Limit: 180 EURO
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Zuschlag 250 EURO

Los Nr. 403
Silbernes Schreibzeug,
London 1827. Rechteckiges, gewölbtes Tablett mit getriebenem Rippendekor, zwei seitlichen Tragehenkeln mit Blattknoten und vier muschelförmigen Standfüßen. Zwischen zwei Federhaltermulden drei aufgesetzte Silberfassungen für Tinten- und Löschsandgläser (ein Glaseinsatz ergänzt) mit silbernen Schraubdeckeln. Alle Teile mit eingeschlagenen Londoner Silberpunzen 1826/27 und Juweliersmarken "JA" des Silberschmieds Joseph Angell. Auf der Tablettunterseite graviertes Monogramm "S" unter Königskrone und Jahreszahl "1827". 23 x 29,5 cm, Gesamtgewicht ca. 1000 g. Beiliegend zwei silberne Federhalter mit geflutetem und gedrehtem Dekor.

Zustand: II Limit: 1200 EURO
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Los Nr. 404
Silberschale,
deutsch, 2.Hälfte 19.Jhdt. Vertiefter Spiegel, der Rand mit graviertem Eichenlaubband, fürstlichem Monogramm "EE" und fürstlichem Allianzwappen. Vier geschwungene Füße. 25 x 31 cm, 594 g. Feingehaltsstempel "800", Juwelierssignatur "F.L. Drube".
Soll aus dem Schloss Wernigerode am Harz stammen.

Zustand: II Limit: 400 EURO
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Zuschlag 520 EURO

Los Nr. 405
Silbernes Gondelmodell,
deutsch um 1900. Miniatur einer Gondel aus fein graviertem Silber mit zwei beweglichen Rudern. Auf schwarzer Holzplinthe. Modelllänge 20 cm, Plinthe 26 cm.

Zustand: II Limit: 110 EURO
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Zuschlag 120 EURO

Los Nr. 406
Konvolut.
Silbernes Fischbesteck, Messer und Gabel, Silber, graviert. Gestempelt "800", Hersteller J. Eichler. Ein Satz Wildschweinhauer, mit Patrone auf Holzsockel montiert. Silberne Plakette mit Aufschrift "Mociar 1938". Dazu ein gusseiserner Rechaud, 19.Jhdt. Größe 16,5 bis 21 cm.

Zustand: II- Limit: 80 EURO
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Los Nr. 407
Silbernes Taufbesteck,
neuzeitlich. Fünfteilige Ausführung, bestehend aus Messer, drei Gabeln und einem Löffel. Deutsche Silbermarken, österr. Einfuhrpunze ab 1922. Fein graviert und durchbrochen, im Stil unterschiedlich. In gefüttertem Etui der Wiener Juweliere Fischer und Sturm. Messerlänge 17,5 cm.

Zustand: I Limit: 50 EURO
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Los Nr. 408
Zwei erotische Bierkrüge,
deutsch, Mitte 19.Jhdt. Glas mit zinngefassten Porzellandeckeln. Ein Krug mit gerauter, teils geschliffener und vergoldeter Wandung. Auf dem Deckel fünf Frauen im Boot mit Sinnspruch "Oh welch ein Wunder. Ein Schiff mit fünf Löchern und geht doch nicht unter". Der zweite Krug mit geschliffener Wandung, auf dem Deckel Jäger, zwei badende Mädchen überraschend. Höhe je 15 cm.

Zustand: II Limit: 300 EURO
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Los Nr. 409
Glaskrug und Silberlöffel,
deutsch, 2.Hälfte 19.Jhdt. Facettierter Glaskrug (leicht bestoßen) mit zinngefasstem Glasdeckel. Wandung mit tief geschliffener Wildszene, Deckel mit Monogramm "DS". Dazu Löffel aus vergoldetem Silber, die Laffe aus einem Mariengroschen von 1697 gearbeitet. Gepunzt "13" und Augsburger (?) Pinienmarke. Höhe des Kruges 21 cm, Größe des Löffels 10 cm.

Zustand: II Limit: 135 EURO
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Zuschlag 190 EURO

Los Nr. 410
Zwei Bierkrüge,
deutsch, Mitte 19.Jhdt. Glas mit zinngefassten Porzellandeckeln. Facettierte Wandungen. Ein Krug mit Jagdszene, der zweite mit Sinnspruch und ehelicher Züchtigung. Höhe 15 und 16,5 cm.

Zustand: II Limit: 200 EURO
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Los Nr. 411
Zwei Reiseflaschen,
England und Deutschland um 1900. Flache Glasflasche mit Lederbezug. An der Unterseite abnehmbarer, silberner, innen vergoldeter Trinkbecher (bezeichnet "Sterling" und "3/8 Pint"). Silberner Deckel mit Bajonettverschluss. Dazu mit Korbgeflecht ummantelte Glasflasche mit Metallschraubverschluss. Größe je 16 cm.

Zustand: II Limit: 150 EURO
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Los Nr. 412
14 Porzellaneinsätze für Zinndeckel,
deutsch, 19.Jhdt. Runde, leicht gewölbte Porzellan-Medaillons mit handkoloriertem Druckdekor. Dabei Genremotive und Wilddarstellungen, teils mit Sinnsprüchen. Zwei Exemplare bestoßen. Dazu Glaseinsatz mit handgemaltem Edelweißmotiv. Durchmesser 5,5 bis 7 cm.

Zustand: II/II- Limit: 220 EURO
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Zuschlag 330 EURO

Los Nr. 413
20 Porzellaneinsätze für Zinndeckel,
deutsch, 19.Jhdt. Leicht gewölbte Medaillons aus weißem Porzellan mit handkoloriertem Druckdekor. Unterschiedliche Motive mit Wilddarstellungen, Genre- und Jagdszenen, teils mit Sinnsprüchen. Fünf Exemplare am Rand gechipt. Durchmesser 6 bis 6,5 cm.

Zustand: II/II- Limit: 300 EURO
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Zuschlag 360 EURO

Los Nr. 414
20 Porzellaneinsätze für Zinndeckel,
deutsch, 19.Jhdt. Leicht gewölbte, runde Medaillons aus weißem Porzellan mit handkoloriertem Druckdekor. Dabei Galanterie- und Genreszenen sowie Wild- und Jagddarstellungen, teils mit Sinnsprüchen. Durchmesser 6 bis 7 cm.

Zustand: II Limit: 300 EURO
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Zuschlag 340 EURO

Los Nr. 415
Drei Glasflakons,
deutsch um 1900. Geschliffenes Kristallglas mit silbernen Verschlüssen (kleine Dellen). Englische und deutsche Silberstempel. Auf einem Verschluss graviertes, fürstliches Spiegelmonogramm "E". Höhe 13 und 16,5 cm.
Sollen aus dem Schloss Wernigerode am Harz stammen.

Zustand: II Limit: 200 EURO
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Los Nr. 416
Bleiglaswappen,
deutsch, 19.Jhdt. im Stil der Spätrenaissance. Runde Wappenscheibe aus handbemaltem, bleigefasstem Glas. Mehrfarbiges, behelmtes Wappen. Umlaufende Beschriftung "Geändertes Wappen derer von Selzer und Radewitze A.D. 1604". Zwei Hängeösen. Eine Scheibe gesprungen, alte Reparaturstelle. Durchmesser 28,5 cm.

Zustand: II- Limit: 200 EURO
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Zuschlag 320 EURO

Los Nr. 417
Tafelaufsatz in Form einer Renaissance-Sturmhaube,
Florenz, 19.Jhdt. Weiß glasierte Keramik mit spitzem Augenschirm und seitlich jeweils zwei plastischen Putti. Auf dem Kamm geflügeltes Pferd mit drachenförmigem Schwanz. Am Flügel einseitig minimaler Bruch mit Klebung. Höhe 39 cm.

Zustand: II Limit: 240 EURO
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Los Nr. 418
Silbermontierte Porzellankanne,
Frankenthal, datiert 1785. Weiß glasiertes Porzellan mit abgesetzter Schulter, der Ausguss (kl. Fehlstelle) in Form eines bärtigen Fauns. Der gestufte Deckel mit Perlstabfriesen und Spitze in Form eines Pinienzapfens sowie der Henkel aus Silber. Im Boden blau unterglasierte, gekrönte Manufakturmarke "CT" mit Jahreszahl "85" aus der Regierungszeit des Kurfürsten Carl Theodor. Höhe 28 cm.

Zustand: II+ Limit: 240 EURO
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Zuschlag 390 EURO

Los Nr. 419
Zwei Porzellanfiguren,
weiß glasiert. Falke auf einem Stein hockend. Augen farbig, Schnabel und Krallen golden gefasst, etwas berieben. Auf einem sechseckigen Sockel, unten mit goldener Zierlinie. Am Boden blaue Unterglasurmarke "Merzhütte Thuringia". Höhe 27 cm. Balzender Auerhahn, Augen, Schnabel und Beine golden gefasst, etwas berieben. Ovaler Sockel mit grüner Unterglasurmarke "Neutettau". Höhe 26 cm.

Zustand: II Limit: 200 EURO
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Los Nr. 420
Der Böttcher.
Porzellanfigur, Meissen, 20.Jhdt. Farbig gefasst. Im Boden blau unterglasierte Schwertermarke, Ritznummer "1379" und Pressnummer "132". Ein Blatt der Blütenstaffage des Sockels beschädigt, ansonsten in hervorragender Erhaltung. Höhe 22,5 cm.

Zustand: I- Limit: 950 EURO
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