56. Auktion
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Auktion: Mittwoch, 8. Okt. 2008 - 15:00 Uhr
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ANTIKE AUSGRABUNGEN

Los Nr.64
Römischer Paradeschildbuckel mit Minerva-Darstellung
3. Jhdt. n. Chr.
Messing, teils verzinnt. Reich verzierter, ehemals im Gold-Silberkontrast strahlender, ungewöhnlich geformter Schildbuckel. Die zentrale Darstellung der Göttin Minerva mit korinthischem Helm sitzt nach links gewandt auf einem Stuhl. Reiche Treibziselierungen mit typischen Motiven aus dem Bereich der Paraderüstungen zeigen auf dem Rand des Schildbuckels weiteren figürlichen Schmuck, vor allem den römischen Adler mit ausgebreiteten Schwingen über der zentralen Figur der Göttin. Ungewöhnlich ist auch die (nicht vorhandene) rückseitige Befestigungskonstruktion, die durch Lotabdrücke und Korrosionsreste angezeigt wird. Durchmesser 21,6 cm, Höhe 6,8 cm, Gewicht 205 g. Messing, teilweise verzinnt (heute schwarz korrodiert). Vollständig erhalten mit kleinen Klebungen und Ergänzungen in der Kalotte. Sammlung Axel Guttmann (R 134/AG 598).
Provenienz: angeblich gefunden im unteren Donauraum. Erworben 1996 in Paris. Vgl. Christie's London, Auktion 28.04.2004, Los 150. Ausführlich publiziert in: H. Born/M. Junkelmann, Römische Kampf- und Turnierrüstungen - Sammlung Axel Guttmann, Bd. 4, Mainz 1997, S. 78 f., 144 ff., Abb. 90 f., 166, 169, 209 ff., Taf. XXIX - XXXI.
Reich und außergewöhnlich verzierter, perfekt erhaltener Paradeschildbuckel von musealer Qualität.

Zustand: II Limit: 20000 EURO
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Zuschlag 42000 EURO

 


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