54. Auktion
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Auktion: 14. - 15. April 2008 - Beginn jeweils um 10:00 Uhr
Vorbesichtigung:

Dienstag, 1. April - Sonntag, 6. April 2008,
täglich von 14:00 bis 18:00 Uhr
Samstag, 12. April, und Sonntag, 13. April,
jeweils von 14:00 bis 18:00 Uhr

| vorgemerkte Objekte |


Artikel / Informationen
SACHSEN KÖNIGREICH

Los Nr.6110
Hirschfänger und Dreikantbajonett
für Jäger um 1810. Aufpflanzbares Dreikantbajonett mit dem für die Jägerbüchse ab 1821 reglementierten, in einem Arretierhaken endenden Vierkant, die Spitze beschliffen. Länge 54 cm. Der Hirschfänger mit zweischneidiger, gegrateter Klinge, eisernem Kreuzgefäß mit Muschelstichblatt und Hirschhorngriff. Die mit Eichenlaub und Keilerkopf verzierte Parierstange in Hundeköpfe auslaufend. Länge 68 cm. Schwarze Lederscheide mit Eisenbeschlägen (Beimesser fehlt), die Scheide für das Bajonett en suite gefertigt und in den Beschlag für das Beimesser eingehängt. Modifizierter, gemeinsamer Ortbeschlag. Die Eisenteile korrodiert.
1809 wurde ein Jägerkorps aus Berufsjägern aufgestellt, die zunächst ihre Eigentumswaffen in den Militärdienst einbrachten. An das 1813 aufgestellte Jägerbataillon in Schafstädt wurden vermutlich bereits einheitliche Hirschfänger ausgegeben, die erste reglementierte Jägerbüchse wurde 1821 eingeführt.
Seltene Bewaffnung aus der Übergangszeit zwischen 1809 und 1813.

Zustand: III Limit: 1600 EURO
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nicht mehr erhältlich


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